Systemischer Ansatz

Systemisches Denken und Handeln

  • beruht auf einer ganzheitlich-integrierenden Betrachtungsweise,
  • die komplexe Zusammenhänge berücksichtigt,
  • Umfeldkontexte einbezieht und 
  • somit vorschnelle Lösungen vermeidet

Unser Denk- und Handlungsansatz ist das Systemdenken

Systemdenken ist dabei ein Entdeckungs- und Diagnoseprozess, der die Regelmechanismen erkundet, die den Problemen zugrunde liegen. Die so gewonnene Tiefenschärfe macht die Effizienz und Wirksamkeit von systemisch geleitetem Handeln aus.

Die systemische Theorie hat ihren Ursprung in der Kommunikationswissenschaft (Familientherapie und neuere Systemtheorie).

Als einziger Methode ist es ihr gelungen, sich sowohl in der psychologischen Beratung und Therapie als auch in der Unternehmensberatung und Organisationsentwicklung durchzusetzen.

Der Erfolg der Systemtheorie liegt vor allem in der Bereitstellung eines elaborierten Denkinstrumentariums, das ein angemessenes Verständnis von Klienten- bzw. Kundensystemen und ihrer spezifischen Entwicklungs- und Veränderungsbedarfe ermöglicht.

 

Daraus leiten wir für die konkrete Arbeit ab:

Für unser Denken und Handeln in Beratung, Therapie und Ausbildung heißt das konkret: Wir legen großen Wert auf eine flexible zielgruppenbezogene und einzelfallbasierte Vorgehensweise.

Situationsunabhängig eingesetzte rezepthafte Interventionsversuche und vorab festgelegte Standards und Ablaufschemata sind unserer Erfahrung nach nicht dauerhaft erfolgreich.

Fokus unserer Arbeit

Der Fokus unserer Arbeit richtet sich deshalb nicht auf statisch-strukturorientierte Problemlösevorstellungen, sondern stützt sich auf eine dynamisch-prozessuale Betrachtungsweise.

Lineares Ursache-Wirkungs-Denken führt unserer Ansicht nach zu einer unzulässigen Trivialisierung komplexer Situationen. Wir setzen deshalb auf ein vernetztes Denken, das Wechsel-, Rück- oder Nebenwirkungen von Wirkfaktoren einbezieht.

Als außenstehende Beobachter lenken wir den Blick der Beteiligten auf die Vernetztheit von Wirkungen und auf die Kosten-Nutzen-Rechnungen jeweiliger Optionen.
In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als Kontingenzmanagement, um die langfristig besten Handlungsoptionen auswählen zu können.

OrganisationsentwicklerInnen, TrainerInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen oder SupervisorInnen sehen wir als ExpertInnen für die Initiierung von Lern- und Reflexionsprozessen.

 

Unser Ziel

Unser Ziel ist dabei nicht ein bloßes Anpassungslernen, sondern ein Veränderungs- und Prozesslernen, das die Generierung von neuen Zielen, Strukturen und Denkschemata ermöglicht.

Unabhängig davon, ob es um soziale Systeme wie Familien, Arbeitsteams oder ganze Unternehmen handelt, geht es bei der Arbeit an Lern- und Entwicklungsfähigkeiten immer um einen adäquaten Umgang mit Komplexität.

Die nachhaltige erfolgreiche Veränderung ist das Ergebnis dieser Herangehensweise.