Menschen nehmen ihre Umwelt unterschiedlich wahr, verarbeiten Informationen auf eigene Weise und regulieren Reize sowie Aufmerksamkeit individuell. Diese neurobiologische Vielfalt prägt auch den Arbeitsalltag in Teams und Organisationen.
In Unternehmen treffen unterschiedliche Denk-, Arbeits- und Kommunikationsweisen aufeinander. Das schafft Potenzial, kann aber auch zu Spannungsfeldern führen, etwa bei verschiedenen Bedürfnissen in Bezug auf Tempo, Struktur, Reizverarbeitung oder Autonomie. Wenn Arbeitsbedingungen und individuelle Arbeitsweisen nicht zusammenpassen, können Verhalten und Belastung schnell falsch interpretiert werden. Das kann zu einer Überlastung der Mitarbeitenden und Konflikten führen und zu einem Verlust wertvoller Ressourcen für das Unternehmen.
Das Seminar vermittelt einen fundierten Einstieg in Neurodiversität im Arbeitskontext. Aus einer systemischen und neuroaffirmativen Perspektive betrachten wir die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umfeld und fragen danach, wie organisationale Bedingungen unterschiedliche Arbeits- und Denkweisen unterstützen oder erschweren können. Im Fokus stehen dabei Zusammenarbeit und Führung sowie die Gestaltung von Rahmenbedingungen, in denen unterschiedliche Stärken und Bedürfnisse wirksam werden können.
Im Mittelpunkt stehen diese Fragen:
Wie profitieren Sie von dem Seminar?
Teilnehmende erhalten:
Wie wird gearbeitet?
Wir arbeiten im Wechsel von theoretischen Impulsen, erfahrungsorientierten Übungen, moderierter Diskussion und kollegialem Austausch.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche, Organisationsentwickler*innen, Projektleitungen und weitere Interessierte aus Arbeitskontexten, die sich eine fundierte Grundlage für einen neurodiversitätssensiblen Umgang mit unterschiedlichen Arbeits- und Denkweisen in Führung und Zusammenarbeit erarbeiten möchten.
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZGAA
ID: ZSHA
ID: ZSLF