Ein spezialisiertes Seminar für Fachkräfte, die selbst neurodivergent sind und systemisch arbeiten. Im Mittelpunkt stehen die eigene Wahrnehmungs- und Arbeitsweise, Reizverarbeitung, Energie- und Aufmerksamkeitsregulation, Kommunikation und Grenzen sowie die Frage, welche Bedingungen eine stimmige und nachhaltige professionelle Arbeit ermöglichen.
Das Seminar richtet den Blick auf die besonderen Herausforderungen, aber auch Potenziale neurodivergenten Arbeitens im psychosozialen, beratenden und therapeutischen Feld. Aus einer systemischen und neuroaffirmativen Perspektive betrachten wir das Zusammenspiel von individuellen Verarbeitungsweisen, beruflichen Rollenanforderungen und strukturellen Rahmenbedingungen. Dabei geht es nicht um Anpassung an neurotypische Normen, sondern um die Entwicklung nachhaltiger, bedürfnisorientierter Arbeits- und Selbstfürsorgestrategien.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Umgang mit Maskierung im beruflichen Kontext, dem Erkennen von Überlastungssignalen sowie der aktiven Gestaltung des eigenen Arbeitsfeldes und der professionellen Beziehungen.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen diese Fragen:
Wie profitieren Sie von dem Seminar?
Wie wird gearbeitet?
Wir arbeiten im Wechsel von theoretischen Impulsen, erfahrungsorientierten Übungen, moderierter Diskussion und kollegialem Austausch.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an neurodivergente Fachkräfte (Selbstidentifikation ist ausreichend) aus Beratung, Therapie und weiteren psychosozialen Arbeitsfeldern, die ihre eigene Arbeitsweise nachhaltig und bedürfnisorientiert gestalten möchten.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZGAA