Neurodivergenz zeigt sich bei Frauen häufig weniger offensichtlich als bei Männern. Anpassungsleistungen und Masking können dazu beitragen, dass Besonderheiten lange unbemerkt bleiben oder erst später deutlich werden. Auch Diagnostik und Forschung orientierten sich lange an überwiegend männlichen Erscheinungsformen, wodurch neurodivergente Frauen teilweise übersehen oder später erkannt wurden. Immer mehr Frauen erhalten heute eine Diagnose und suchen anschließend nach einer passenden Begleitung.
Das Seminar richtet den Blick auf die besonderen Erscheinungsformen von Neurodivergenz bei Frauen und betrachtet diese aus einer systemischen und neuroaffirmativen Perspektive. Dabei geht es um das Zusammenspiel von persönlichen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen, Beziehungen, sozialen Erwartungen und Lebensbedingungen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Masking und Anpassungsleistungen, späten oder ausbleibenden Diagnosen sowie Veränderungen und Belastungen im Lebensverlauf und deren Bedeutung für Beratung und Therapie.
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:
Wie profitieren Sie von dem Seminar?
Teilnehmende erhalten:
Wie wird gearbeitet?
Wir arbeiten im Wechsel von theoretischen Impulsen, erfahrungsorientierten Übungen, moderierter Diskussion und kollegialem Austausch.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Beratung, Therapie und weiteren psychosozialen Arbeitsfeldern, die Frauen begleiten und ihre fachliche Perspektive auf Neurodivergenz erweitern möchten.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZGAA