Nicht alle Klient*innen finden auf die gleiche Weise Zugang zu ihren Themen und möglichen Lösungen: Manche können gut mit Bildern und kreativen Methoden arbeiten, für andere ist Bewegung und körperliches Erleben günstig, für andere wiederum ist eine strukturierte Reflexion hilfreich. Für Beratung, Coaching, Supervision und Therapie ist es deshalb wichtig, unterschiedliche methodische Zugänge anbieten und gezielt auswählen zu können.
In diesem Seminar erweitern Sie Ihren systemischen Methodenkoffer um vier praxisnahe Interventionen. Sie lernen kreative, körperorientierte und strukturierte Herangehensweisen kennen; zudem erproben Sie eine Intervention, die es ermöglicht, sich indirekt einem sensiblen oder schwer zugänglichem Thema zu nähern.
Dabei geht es nicht nur darum, die Methoden kennenzulernen und auszuprobieren –Sie erfahren auch, wann welche Intervention besonders hilfreich ist und wie Sie diese passend zur jeweiligen Person, zum Anliegen und zum Beratungskontext einsetzen können.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Die Teilnehmer*innen erwerben anhand eigener Fragestellungen Kompetenzen hinsichtlich:
Wie wird gearbeitet?
Das Seminar verbindet theoretische Impulse mit Praxisreflexion, Selbsterfahrung, moderierter Plenumsdiskussion, Kleingruppenarbeit und Einzelreflexion. In konkreten Übungen und Rollenspielen probieren Sie die Methoden in einem geschützten Rahmen aus, reflektieren ihre Wirkung und übertragen sie auf eigene Fragestellungen und berufliche Kontexte. So entsteht ein praxisnaher Lernprozess, der fachliche Einordnung und unmittelbares Erleben miteinander verbindet.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Praktiker*innen aus Beratung, Coaching, Supervision, Therapie und Organisationsentwicklung sowie an Fachkräfte mit grundlegender Beratungserfahrung, die ihr methodisches Repertoire erweitern möchten. Es eignet sich besonders für Personen, die kreative und körperbezogene Zugänge stärker in ihre Arbeit integrieren wollen. Einsteiger*innen erhalten eine fundierte methodische Grundlage; erfahrene Praktiker*innen können ihr Vorgehen differenzieren und erweitern.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI