Traumatische Erfahrungen wirken oft weit über das eigentliche Ereignis hinaus. Im Mittelpunkt dieses Vortrags steht die Frage, wie Menschen trotz schwerer Belastungen wieder Zugang zu ihren eigenen Stärken und Handlungsmöglichkeiten finden können.
Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung gehören zu den vielschichtigsten Themen in der systemischen Beratung. In diesem Vortrag richtet Volkmar Suhr den Blick auf komplexe Traumatisierung und die Frage, wie Resilienz trotz tiefgreifender Belastungen gestärkt werden kann.
Anhand systemischer Perspektiven zeigt er, warum traumatische Erfahrungen häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar sind und welche Bedeutung kompetente innere Anteile für den Heilungsprozess haben. Gemeinsam gehen wir Fragen nach wie: Wie kann ich wieder „wollen können“?, Welche innere Instanz hat trotz aller Belastungen getragen? und Wer und was hat sich als zuverlässige Größe in Lebenslagen der extremen Anfechtung erwiesen?
Auf Basis dessen sollen einige konkrete Wege der Intervention und Begleitung praxisorientiert erörtert werden. Ziel ist hierbei die Integration des Erlebten und die Re-Integration kompetenter innerer Aspekte, die im traumatisierenden System in den Hintergrund gerieten. Systemische Lösungsorientierung berücksichtigt rückhaltlos, was Trauma in der Konsequenz bedeutet kann und, beinhaltet gleichzeitig auch die berechtigte Hoffnung auf Veränderung.
Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse und konkrete Ansätze für eine lösungsorientierte Begleitung, die die Folgen von Trauma ernst nimmt und zugleich Hoffnung auf Veränderung und Entwicklung eröffnet.
Dieser Vortrag findet am 23.10.2026 beim Fachtag in Stuttgart zu folgenden Zeiten statt: