„Gefühle sind zirkuläre Vorhersagen.“
Hinweis:
Das erfolgreich abgeschlossene Seminar MBA 1: Mentalisierungsbasiertes systemisches Arbeiten – Basiskompetenzen“ kann bei Interesse um die anwendungsorientierten Seminare MBA 2, MBA 3 und MBA 4 erweitert werden.
„Mentalisieren“ beschreibt die Fähigkeit, das eigene Erleben sowie das Erleben, Fühlen und Verhalten anderer Menschen als Ausdruck innerer psychischer Zustände zu verstehen – etwa von Gefühlen, Bedürfnissen, Absichten, Gedanken, Affekten oder Erwartungen. Unter Belastung, in Konflikten oder bei hoher emotionaler Aktivierung gerät diese Fähigkeit häufig ins Wanken. Missverständnisse, festgefahrene Interaktionen und emotionale Eskalationen können die Folge sein.
Die systemische Arbeit richtet ihren Blick traditionell auf Beziehungen, Wechselwirkungen und Muster innerhalb sozialer Systeme. Die mentalisierungsbasierte Perspektive ergänzt diesen Blick um die innere Erlebniswelt der Beteiligten. Dadurch werden emotionale Reaktionen, wiederkehrende Beziehungskonflikte und scheinbar schwer nachvollziehbare Verhaltensweisen besser verstehbar und bearbeitbar.
Mentalisierungsbasiertes systemisches Arbeiten verbindet das Verstehen innerer psychischer Prozesse mit dem Verstehen von Beziehungsmustern und Wechselwirkungen.
Wie profitieren Sie von diesem Seminar?
In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen mentalisierungsbasierten Arbeitens kennen und erfahren, wie sich diese mit systemischen Konzepten verbinden lassen. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, wie Gefühle, Bindungserfahrungen und innere Überzeugungen Beziehungen beeinflussen – und wie Sie dieses Wissen in Beratung, Therapie und professioneller Beziehungsgestaltung konkret nutzen können.
Im Mittelpunkt stehen:
Wie wird gearbeitet?
Mentalisieren lässt sich nicht allein theoretisch verstehen – es erschließt sich vor allem durch eigenes Erleben und Reflektieren. Deshalb verbindet das Seminar theoretische Impulse mit Selbsterfahrung, praxisbezogener Reflexion und konkreter Anwendung.
Gearbeitet wird in einem abwechslungsreichen Wechsel aus:
Ein geschützter Lernrahmen ermöglicht es Ihnen, eigene Denk-, Gefühls- und Beziehungsmuster zu erkunden und neue Perspektiven auf sich selbst und andere zu entwickeln.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich insbesondere an:
Darüber hinaus sind Therapeut*innen anderer Verfahren willkommen, die ihre Arbeit um eine systemisch-mentalisierungsbasierte Perspektive erweitern möchten. Ebenso richtet sich das Seminar an Menschen mit Beratungserfahrung oder systemischer Vorerfahrung, die ihre Beziehungs- und Selbstreflexionskompetenz vertiefen möchten und mit der Haltung der „guten Gründe“ vertraut sind.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI