Essstörungen sind komplexe Erkrankungen, die häufig einen längeren Behandlungs- und Beratungsprozess erfordern. Eine wirksame Unterstützung gelingt in der Regel nur durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Professionen und Einrichtungen. Beratungsstellen, (Fach-)Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Ernährungsberatung und -therapie sowie Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, spezielle Wohnformen oder die Selbsthilfe leisten jeweils einen wichtigen Beitrag im Hilfesystem. Damit Betroffene passgenau unterstützt werden können, braucht es eine abgestimmte Zusammenarbeit, klare Rollen, transparente Zuständigkeiten und eine gelingende Kommunikation.
Das Seminar vermittelt Grundlagen der multiprofessionellen Zusammenarbeit und der Netzwerkarbeit im Kontext der Behandlung von Essstörungen. Im Mittelpunkt stehen die Gestaltung tragfähiger Kooperationen, die Koordination von Unterstützungsangeboten sowie die Rolle der Beratung als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Akteur*innen im Hilfesystem.
Inhalte:
Wie wird gearbeitet?
Was nehmen Sie mit?
Sie erweitern Ihre Fähigkeit,
Zielgruppe
Fachkräfte in Beratung, Therapie und sozialer Arbeit, z. B. aus der Erziehungs- und Familienberatung, Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfe sowie (Sucht-)Beratungsstellen.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZFES