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Grundvoraussetzung:
Für die Teilnahme sind theoretische Grundkenntnisse der mentalisierungsbasierten systemischen Arbeit erforderlich. Diese können im Seminar „MBA 1: Mentalisierungsbasiertes systemisches Arbeiten – Basiskompetenzen“ erworben werden.
Rahmenbedingungen:
Das Seminar umfasst 10 UE und teilt sich in 2 Termine mit jeweils 5 UE auf. Diese finden am 07.10.2026 und am 14.10.2026 jeweils 17.00-21.00 Uhr statt und können nicht separat gebucht werden.
„Mentalisieren“ beschreibt die Fähigkeit, das eigene Erleben sowie das Erleben, Fühlen und Verhalten anderer Menschen als Ausdruck innerer psychischer Zustände wahrzunehmen und zu verstehen – beispielsweise Gefühle, Bedürfnisse, Absichten, Gedanken oder Erwartungen.
Durch Aufstellungsformate können Beziehungsmuster und unwillkürliche Verhaltensimpulse erlebbar gemacht, verstanden und verändert werden. Die Integration einer mentalisierungsbasierten Arbeitsweise in Aufstellungsformate unterstützt Klient*innen dabei, ein neues Selbst- und Fremdverstehen zu entwickeln und festgefahrene Beziehungsdynamiken zu verändern.
Die Kombination aus Aufstellung und mentalisierungsbasierter Prozesssteuerung schafft einen Erfahrungsraum, in dem Gefühle als zirkuläre Vorhersagen verstehbar werden und unwillkürliches Verhalten sich in verstandene und veränderbare Selbstorganisation überführen lässt.
Wie profitieren Sie von diesem Seminar?
In diesem Seminar lernen Sie unterschiedliche Aufstellungsformate kennen, die aus der Logik mentalisierungsbasierter Prozesssteuerung entwickelt werden können. Sie erlangen ein Verständnis dafür, die Lebensthemen Ihrer Klient*innen im Kontext ihrer Beziehungen zu betrachten und professionell zu moderieren.
Das Arbeiten mit Aufstellungen übersetzt Probleme in biografische Beziehungsrepräsentationen und eröffnet einen Erfahrungs- und Übungsraum für neue Perspektiven und Verhaltensmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt stehen:
Wie wird gearbeitet?
Mentalisieren lässt sich nicht allein theoretisch verstehen – es erschließt sich vor allem durch eigenes Erleben und Reflektieren. Deshalb verbindet das Seminar theoretische Impulse mit Selbsterfahrung, praxisbezogener Reflexion und konkreter Anwendung.
Gearbeitet wird in einem abwechslungsreichen Wechsel aus:
Ein geschützter Lernrahmen ermöglicht es Ihnen, eigene Denk-, Gefühls- und Beziehungsmuster zu erkunden und neue Perspektiven auf sich selbst und andere zu entwickeln.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich insbesondere an:
Darüber hinaus sind Therapeut*innen anderer Verfahren willkommen, die ihre Arbeit um eine systemisch-mentalisierungsbasierte Perspektive erweitern möchten.
Ebenso richtet sich das Seminar an Menschen mit Beratungs- oder systemischer Vorerfahrung, die ihre Beziehungs- und Selbstreflexionskompetenz vertiefen möchten und mit der Haltung der „guten Gründe“ vertraut sind.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI