„Die Beziehung ist die Heimat der Lösung, des Problems und eine Quelle für Wachstum“
Grundvoraussetzung:
Für die Teilnahme sind theoretische Grundkenntnisse der mentalisierungsbasierten systemischen Arbeit erforderlich. Diese können im Seminar „MBA 1: Mentalisierungsbasiertes systemisches Arbeiten – Basiskompetenzen“ erworben werden.
Rahmenbedingungen:
Das Seminar umfasst 10 UE und teil sich in 2 Termine mit jeweils 5 UE auf. Diese finden am 2.9.2026 und am 9.9.2026 jeweils 17.00-21.00 Uhr statt und können nicht separat gebucht werden.
„Mentalisieren“ beschreibt die Fähigkeit, das eigene Erleben sowie das Erleben, Fühlen und Verhalten anderer Menschen als Ausdruck innerer psychischer Zustände wahrzunehmen und zu verstehen – beispielsweise Affekte, Gefühle, Bedürfnisse, Absichten, Gedanken oder Erwartungen.
Gerade in der Arbeit mit Paaren, Familien und anderen Mehrpersonensystemen begegnen uns häufig festgefahrene, konflikthafte oder hoch eskalierte Beziehungsmuster. Mit zunehmender emotionaler Belastung verlieren die Beteiligten oft die Fähigkeit, die eigenen inneren Zustände und die des Gegenübers angemessen wahrzunehmen und zu verstehen. Missverständnisse, wechselseitige Zuschreibungen, unausgesprochene Erwartungen und wiederkehrende Konfliktschleifen prägen dann die Beziehungsgestaltung.
Mentalisierungsbasiertes systemisches Arbeiten unterstützt dabei, diese Dynamiken verstehbar zu machen und die Fähigkeit zur Perspektivübernahme, Affektregulation und Beziehungsgestaltung wiederherzustellen.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Dieses Seminar vermittelt zentrale Konzepte und Methoden mentalisierungsbasierter Arbeit für die Begleitung von Paar-, Familien- und anderen Mehrpersonensystemen. Sie lernen, konflikthafte Interaktionsmuster besser zu verstehen, mentalisierungsfördernd zu intervenieren und Veränderungsprozesse in Mehrpersonensystemen gezielt zu begleiten.
Im Mittelpunkt stehen:
Wie wird gearbeitet?
Mentalisieren lässt sich nicht allein theoretisch verstehen – es erschließt sich vor allem durch eigenes Erleben und Reflektieren. Deshalb verbindet das Seminar theoretische Impulse mit Selbsterfahrung, praxisbezogener Reflexion und konkreter Anwendung.
Gearbeitet wird in einem abwechslungsreichen Wechsel aus:
Ein geschützter Lernrahmen ermöglicht es Ihnen, eigene Denk-, Gefühls- und Beziehungsmuster zu erkunden und neue Perspektiven auf sich selbst und andere zu entwickeln.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich insbesondere an:
Darüber hinaus sind Therapeut*innen anderer Verfahren willkommen, die ihre Arbeit um eine systemisch-mentalisierungsbasierte Perspektive erweitern möchten.
Ebenso richtet sich das Seminar an Menschen mit Beratungs- oder systemischer Vorerfahrung, die ihre Beziehungs- und Selbstreflexionskompetenz vertiefen möchten und mit der Haltung der „guten Gründe“ vertraut sind.
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZFGK
ID: ZSMI