Essen wird in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr zum Lifestyle und die propagierten Schönheits- und Schlankheitsideale betreffen längst nicht nur Mädchen und junge Frauen sondern ALLE Altersstufen und Geschlechter. Essstörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter, können aber über die gesamte Lebensspanne entstehen. Sie werden auch als Erkrankungen mit suchtähnlichem Charakter beschrieben und sind als dysfunktionale Versuche zu verstehen, innere Konfliktthemen symbolisch über den Körper auszudrücken – das Essverhalten bekommt eine Funktion. Der Übergang von verändertem zu gestörtem Essverhalten, bis hin zur manifesten Essstörung ist oft fließend. Das Erscheinungsbild einer Essstörung muss nicht immer offensichtlich sein und es ist nicht leicht, erste Warnzeichen zu erkennen.
Inhalte:
Wie wird gearbeitet?
Was nehmen Sie mit?
Dieses Grundlagenseminar vermittelt ein grundlegendes Wissen Essstörungen früh zu erkennen, einzuordnen und konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln. Der systemische Blick auf die Sinnhaftigkeit des essgestörten Verhaltens ermöglicht es, dass die Betroffenen einen Bezug zu eigenen Gefühlen wiederfinden und zu ersten Schritten auf dem Heilungsweg motiviert können.
Zielgruppe
Berater*innen, Therapeut*innen und Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich, z. B. aus systemischer Beratung und Therapie, Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und (Sucht-)Beratungsstellen. Das Seminar eignet sich als Einstieg in die Masterkurs-Reihe, ist aber auch als Einzelveranstaltung buchbar.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZFES