Verhandlungen finden überall dort statt, wo unterschiedliche Interessen, Erwartungen oder Bedürfnisse aufeinandertreffen – nicht nur am Verhandlungstisch, sondern auch in Alltag, Beruf, Organisationen, Projekten, Partnerschaften, Familien oder ehrenamtlichen Kontexten. Das Bootcamp vermittelt Verhandeln als intuitive Handlungskompetenz für geplante und ungeplante Aushandlungssituationen. Ausgangspunkt ist das Harvard-Konzept, das durch systemische und hypnosystemische Perspektiven erweitert wird. Im Mittelpunkt steht eine veränderte Haltung gegenüber Verhandlungen: weniger Durchsetzung oder Nachgeben, mehr Wahrnehmung, Beweglichkeit und Anschlussfähigkeit.
Viele Verhandlungen scheitern nicht an fehlenden Argumenten, sondern an innerer Verengung. Systemisches Verhandeln setzt früher an: bei Wahrnehmung, Haltung und Selbststeuerung. Wer Verhandlungen systemisch versteht, kann sie intuitiver führen – nicht im Sinne von Beliebigkeit, sondern als geschulte Wahrnehmung für Interessen, Beziehungsmuster, Kontexte, Körpersignale und mögliche nächste Schritte.
Wie profitieren Sie vom Bootcamp?
Nach dem Bootcamp verfügen Sie über eine praxistaugliche Handlungskompetenz für Verhandlungssituationen in Alltag, Beruf und Organisation. Sie lernen, wie Sie:
Wie wird gearbeitet?
Im Bootcamp, also in einem intensiven praxisorientierten Training, wird in einem Wechsel von kurzen theoretischen Impulsen, Arbeit an konkreten Situationen der Teilnehmenden, Reflexion eigener Muster sowie Übungen in Einzelarbeit, Tandems und Kleingruppen gearbeitet. Praxisnahe Sequenzen zu Wahrnehmung, Haltung und Selbststeuerung ermöglichen den Transfer in geplante und ungeplante Aushandlungssituationen, sodass die Teilnehmenden direkt von den vermittelten Methoden profitieren können.
Zielgruppe
Das Bootcamp richtet sich an Menschen, die Verhandlungen bewusster, klarer und wirksamer führen möchten: Fach- und Führungskräfte, Selbstständige, Berater*innen, Coaches, Projektverantwortliche und Organisationsentwickler*innen ebenso wie Menschen, die private, familiäre oder ehrenamtliche Aushandlungssituationen bewusster gestalten möchten. Vorkenntnisse in systemischer Arbeit sind nicht erforderlich.
Vorbereitung
Es ist keine verpflichtende Vorbereitung erforderlich. Hilfreich ist es, ein bis zwei eigene Aushandlungssituationen mitzubringen, in denen unterschiedliche Interessen, Erwartungen oder Bedürfnisse aufeinandertreffen.
Arbeitszeiten
Tag 1 + Tag 2 jeweils von 9.00 bis 17.30 Uhr
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZSKM
ID: ZSLF
ID: ZSHA