Offene Beziehungen, Polyamorie oder andere Formen konsensueller Nichtmonogamie werden zunehmend öffentlich diskutiert – häufig zwischen Idealisierung, Skepsis und gesellschaftlicher Polarisierung. Viele Menschen verbinden mit einer Beziehungsöffnung Hoffnungen auf mehr Lebendigkeit, Leidenschaft und persönliche Erfüllung. Gleichzeitig entstehen neue Fragen, Konflikte und Herausforderungen, die Beratung und Therapie vor komplexe Aufgaben stellen. Dieses Seminar bietet eine fachlich fundierte und praxisnahe Orientierung jenseits von Klischees und vorschnellen Bewertungen.
Im Seminar wird evidenzbasiert entlang aktueller Forschung gearbeitet sowie anhand konkreter Fälle aus Beratung und Therapie. Grundlage bilden das Modell von Jonas Bamert sowie aktuelle Perspektiven aus der Paar- und Sexualtherapieforschung (u. a. Degen et al: Beratung aktuell: https://beratung-aktuell.de//issue/view/1437-3181-2025-1).
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Sie erweitern Ihre Fähigkeit,
Wie wird gearbeitet?
Fachliche Inputs, praxisnahen Fallbeispielen, Selbsterfahrung und Übungen zur Anwendung im beruflichen Alltag. Die Inhalte werden respektvoll und dialogorientiert vermittelt.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Praktiker*innen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich – unter anderem aus Sozialarbeit, Pädagogik (Kindergarten, Schule u. Ä.), Seelsorge, Medizin, Pflege sowie Beratung und Therapie. Ebenso angesprochen sind alle Interessierten, die sich fundiert und praxisnah mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
Arbeitszeiten
Tag 1: 09.00 - 17.30 Uhr
Tag 2: 09.00 - 17.30 Uhr
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZSSB
ID: ZDSK