Im Seminar lernen Sie verschiedene lösungs-, ziel- und ressourcenorientierte Formate aus den Neuro-Imaginativen Gestalten (NIG) kennen. Mit dieser Methode integrieren wir kunsttherapeutische Elemente in das systemische Vorgehen. Auch Menschen, die sich nicht als „Künstler*in“ fühlen, werden zum schöpferischen Umgang mit den eigenen Ressourcen ermutigt und eingeladen. Das NIG integriert darüber hinaus Elemente aus der Aufstellungsarbeit, dem NLP, der Hypnotherapie und der Kurztherapie nach Steve de Shazer. Dabei werden spontan erstellte Skizzen als Bodenanker verwendet und durch das Sich-ins-Bild-Stellen mit dem ganzen Körper und allen Sinnen erlebt. Durch die zusätzliche Verwendung einer kognitiv-reflektierenden Metaposition ergibt sich ein Perspektivenwechsel, der immer wieder zu überraschenden Einsichten und Neuorientierungen führt. Bei dem in diesem Seminar zu Einsatz kommenden Formaten geht es um innere und äußere Konflikte und ihre Lösungsmöglichkeiten. Wir schauen durch die Augen „des/der Anderen“ auf den Konflikt und beleuchten ebenso innere Ambivalenzen - zum Beispiel in Entscheidungssituationen. Die beiden Formate, die in diesem Seminar vermittelt und selbsterfahrungsorientiert erprobt werden, heißen dementsprechend: „Zwei Seiten“ und „Durch die Augen des anderen schauen“.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Im Seminar wird vor dem Hintergrund des systemischen Ansatzes gearbeitet. Nach dem Seminar verfügen Sie mit zwei vielfältig einsetzbaren Formaten aus dem Neuro-Imaginativen Gestalten über ein Handwerkszeug, mit dem Sie Ihre Klient*innen auf kreative und erfahrungsbasierte Weise systemisch begleiten können. Sie erleben und reflektieren unter anderem
Auf diese Weise vertiefen Sie Ihr Verständnis für Konfliktdynamiken und erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten, innere und zwischenmenschliche Ambivalenzen und Spannungen konstruktiv zu begleiten.
Sie erwerben methodische Kompetenzen hinsichtlich:
Wie wird gearbeitet?
Die vielfältig einsetzbaren Aufstellungsformate werden in zahlreichen praktischen Übungen in den Rollen der anleitenden Person, der/des Klient*in und der/des Beobachter*in erlernt. Die Übungssequenzen im Onlineseminar finden parallel in Breakoutrooms in Kleingruppen statt. Durch das Üben und Erleben sowie durch die unterstützende Supervision lässt sich das Erlernte unmittelbar in die eigene berufliche Praxis integrieren. Theoretisches Hintergrundwissen und eine fundierte methodisch-didaktische Planung und Vermittlung runden die Arbeitsweise im Seminar ab.
Zielgruppe:
Das Seminar wendet sich an Therapeut*innen, Berater*innen aus dem psychosozialen Kontext, Coaches, Trainer*innen sowie Interessierte, die Menschen begleiten und die das Repertoire ihres jeweiligen Arbeits- oder Ausbildungsgebiets durch ein kreatives systemisches Vorgehen bereichern wollen, welches auch im Onlineformat seine Stärken zeigt.
Literatur:
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZSKM
ID: ZSMI