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Beratung mit unmotivierten Klient*innen

SEMI26-338 L

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Systemische Beratung in unterschiedlichen Kontexten zwischen Kontrolle, sozial-pädagogischer Hilfe und Entwicklung

Termin(e): 04.12.2026 - 05.12.2026 (20 UE´s)
Zeit: 09:00 - 17:30 Uhr
Ort: Leipzig
Dozent(en): Sabine ZschüttigSabine Zschüttig
Preis: 380,00 EUR (ermäßigt: 306,00 EUR)für wispoCard - Inhaber
Freie Spitze (kostenfrei)
Als Nachholtermin kostenpflichtig
Art: Seminar

Beschreibung

In diesem Seminar vermitteln wir Ihnen die Kompetenzen, die Sie benötigen, wenn Sie geschickte Klient*innen haben, die von anderen Institutionen, z.B. dem Jugendamt, der Jugendgerichtshilfe, dem Familiengericht, MPU (Führerscheinentzug) oder auch Beziehungspartner*innen etc. an Sie überwiesen oder geschickt wurden. Klient*innen, die selbst zunächst kein eigenes Anliegen zu haben scheinen, sich im Klage- und/oder im Besuchermodus zu befinden scheinen und unmotiviert wirken.

Motivation als Voraussetzung von Beratung in Richtung eigener Veränderung aufseiten der Ratsuchenden? Häufig besteht die Motivation in sogenannten Zwangskontexten (die Beratung wurde quasi „verordnet“) aufseiten der Klient*innen (KL) darin, die Berater*innen schnell wieder loszuwerden. Genau dort setzen wir mit systemischer Beratung an. Wie kann ich als Berater*in diesen Kontext sinnvoll und hilfreich für die KL nutzen? Konventionelle Beratungskonzepte sind in solchen und ähnlichen Fällen unbrauchbar, weil die KL sich nicht freiwillig für eine Beratung entschieden und offensichtlich (noch) keinen Auftrag an die Beratung haben. Nach einer Setting-Analyse steht dann das gemeinsame Erarbeiten von Zielen im Vordergrund.

 

Wie profitieren Sie vom Seminar?

Im Seminar wird vor dem Hintergrund des systemischen Ansatzes gearbeitet. Nach dem Seminar verfügen Sie über vertieftes Wissen, kurz, ziel- und ressourcenorientiert zu beraten. Die Teilnehmer*innen erwerben anhand von Fragestellungen aus ihrem jeweiligen Arbeitskontext Kompetenzen hinsichtlich:

  • der Prozessnavigation: Auftragsklärung im Zwangskontext,
  • der Unterscheidung verschiedener Klient*innen-Typen,
  • der Anwendung systemischer Fragetechniken in fremdbestimmten Kontexten,
  • des Perspektivwechsels: Experiment zur Selbsterfahrung von Zwangskontexten,
  • des Bauens von Plausibilitätsbrücken, um Partizipation sicherzustellen und Transparenz zu gewährleisten,
  • der Anwendung verschiedenster systemischer Methoden.

 

Wie wird gearbeitet?

Im Seminar wird in einem Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, Selbsterfahrung, moderierter Plenumsdiskussion, Kleingruppen und Einzelreflexion gearbeitet. Konkrete Übungen in Rollenspielen helfen, das Erlernte im geschützten Seminarrahmen in die eigene Arbeitsweise zu integrieren. 

Anmeldung

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Beratung mit unmotivierten Klient*innen (SEMI26-338 L)
04.12.2026 - 05.12.2026 | 09:00 - 17:30 Uhr
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