Sexualisierte Gewalt stellt ein Risiko für die Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar. Die Folgen reichen häufig bis ins Erwachsenenalter. In diesem Seminar werden Informationen zum Vorkommen und den Folgen sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend vermittelt sowie Handlungsstrategien erlernt, um Klient*innen mit diesen potenziell traumatischen Erfahrungen zu unterstützen.
Das Bezeugen von Gewalt- und Ohnmachtserfahrungen in der Rolle der Berater*in oder Therapeut*in kann erschütternd und herausfordernd sein. Um Klient*innen professionell unterstützen zu können und im Sinne der Selbstfürsorge nachhaltig zu arbeiten, braucht es Wissen um Vorkommen und Handlungsstrategien in Bezug auf unterschiedliche Gewalterfahrungen.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Das Seminar verbindet theoretisches Wissen um sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend mit systemischen und traumapädagogischen Methoden und Haltungen zur Entwicklung von hilfreichen Interventionen.
Wie wird gearbeitet?
Im Seminar wird zum einen in theoretischen Impulsen Wissen vermittelt, welches dann über die Praxisreflexion und Arbeit im Plenum und in Kleingruppen in den eigenen Arbeitskontext transferiert wird. Konkrete Übungen in Rollenspielen zur Stabilisierung von Klient*innen und zur Selbstfürsorge vermitteln Handlungssicherheit, um das Erlernte in die eigene Arbeitsweise zu integrieren.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Praktiker*innen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, z. B.: Sozialarbeit, Pädagogik (Kindergarten, Schule u.Ä.), Seelsorge, Medizin, Pflege usw., die ihr Wissen über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend erweitern wollen und Ideen zum traumasensiblen Umgang mit Klient*innen erwerben oder vertiefen wollen.
Dieses Seminar ist Bestandteil folgender Master-Kurse
ID: ZTPF
ID: ZFGK