Immer mehr Menschen – besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – nutzen KI-Tools als Gesprächspartner*innen, Unterstützer*innen oder sogar als eine Art vertrauensvolle therapeutische Begleitung. Dieses Seminar lädt Sie ein, gemeinsam zu erkunden, wie Klient*innen KI in ihrem Alltag und in emotional herausfordernden Situationen einsetzen und was das für die professionelle Beratung bedeutet.
Wir schauen darauf, welche Wirkung KI auf unterschiedliche Menschen haben kann, welche Erwartungen damit verbunden sind und welche Möglichkeiten, aber auch Risiken sich daraus für Beratungsprozesse ergeben. Dabei nehmen wir zentrale ethische, rechtliche und psychosoziale Fragen in den Blick: z. B. Bias und Fehlinformationen, Datenschutz, die besondere Vulnerabilität junger Zielgruppen sowie den möglichen Einsatz von KI als „Co-Beratende“.
Anhand von Fallbeispielen reflektieren die Teilnehmenden typische Szenarien aus der Praxis und ordnen sie fachlich ein. Ziel des Seminars ist es, Berater*innen darin zu stärken, kompetent und sicher zu reagieren, wenn Klient*innen KI in ihre Problemlösungs- oder Bewältigungsprozesse einbeziehen.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen hinsichtlich:
Wie wird gearbeitet?
Gearbeitet wird in einem Wechsel aus theoretischem Input, Fallbeispielen, moderierter Podiumsdiskussion, Kleingruppenarbeit und Praxisreflexion. Praktische Übungen unterstützen die Übertragung auf konkrete Beratungssituationen und stärken die Handlungssicherheit im Umgang mit KI-bezogenen Anliegen von Klient*innen.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Einsteiger*innen (bezogen auf KI in der Beratung), Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich: Berater*innen, Therapeut*innen, Coach*innen, Supervisor*innen
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI