Die Kraft der Gruppendynamik zeigt, wie Gruppen unser Verhalten formen: Sie kann stärken, motivieren und verbinden, aber ebenso herausfordern. Wer diese Prozesse beobachten und verstehen kann, gewinnt einen erweiterten Blick auf das Geschehen – und die Fähigkeit, Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten.
In dieser Fortbildung erleben die Teilnehmenden Gruppendynamik unmittelbar und lernen, dass „Unsichtbare sichtbar“ zu machen: Welche Prozesse laufen im Raum? Was passiert zwischen den Beteiligten – und was in mir selbst? Die Fähigkeit, auf einer Metaebene sich selbst zu beobachten und gleichzeitig die Interaktion mit einer Gruppe von Menschen zu erforschen, ist in vielen Kontexten entscheidend: in Paar- und Familientherapie, Coaching, Team- und Workshopsettings sowie in Führungs- oder Leitungsrollen, in der Arbeit mit Jugendgruppen, Schulklassen oder mit Angehörigen- und Selbsthilfegruppen. Indem wir lernen, eigene Reaktionen, Rollenangebote und Wirkungen bewusster wahrzunehmen, zu trainieren und mit geeigneten Modellen zu unterfüttern, können wir Dynamiken gezielter ansprechen und konstruktiv steuern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Selbstreflexion: Welche Erfahrungen mit Gruppen prägen mich? Welche Muster wiederholen sich – und wie wirke ich auf andere?
Hinweis: Das Seminar findet ab einer Gruppengröße von 19 Teilnehmenden in Doppelleitung statt; maximal können 30 Personen teilnehmen.
Wie wird gearbeitet?
Wir arbeiten in unterschiedlichen Settings:
Die Mischung aus Erfahrung, Austausch und fachlicher Einordnung macht den Lernprozess lebendig und unmittelbar.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachpersonen, die regelmäßig mit zwei oder mehr Klient*innen arbeiten – oder deren Einzelsettings in größere Systeme wie Familien, Paare oder Teams eingebettet sind. Willkommen sind Teilnehmer*innen aus:
Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse aus einer systemischen Weiterbildung.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI