Die Gestaltung des Beratungsraums ist maßgeblich für die Wirksamkeit von Beratungsprozessen; sie prägt, wie Beratung wahrgenommen, verstanden und genutzt werden kann. Gleichzeitig ist die Fähigkeit der beratenden Person zur Reflexion eine wichtige Grundlage professioneller Weiterentwicklung: innezuhalten, das eigene Handeln wahrzunehmen und aus einer Meta-Perspektive auf die Bedingungen des Beratungssettings zu schauen
Im Seminar geht es um die Kunst, Orientierung zu geben und zugleich Entwicklungsimpulse zu ermöglichen. Dazu gehört auch die bewusste Gestaltung einer Beziehung zwischen Berater*in und Klient*in, die Resonanz ermöglicht und ko-kreative Entwicklungen unterstützt. Zudem lädt das Seminar dazu ein, mit Freude das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung anzunehmen und als bedeutsame Ressource professionellen Handelns zu erkunden.
Thematische Schwerpunkte:
Wie wird gearbeitet?
Im Seminar steht die enge Verzahnung von Theorie und Praxis im Vordergrund. Ziel ist es, Perspektivenvielfalt anzuregen und unterschiedliche Blickrichtungen auf Beratungsprozesse zu eröffnen. Gearbeitet wird in einem abwechslungsreichen Methodenmix aus inhaltlichen Impulsen, Diskussionen im Plenum, Dyaden- und Kleingruppenarbeit sowie Phasen der Einzelreflexion. Das Seminar eröffnet einen Raum, den eigenen systemischen Beratungsansatz zu erkunden, zu verfeinern und weiterzuentwickeln.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Im Seminar gewinnen Sie Klarheit darüber,
Sie vertiefen Ihr professionelles Verständnis von Haltung, Beziehung und Rahmung und schärfen Ihre Kompetenz, Meta-Positionen einzunehmen. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht es Ihnen, konkrete Anregungen mitzunehmen und Ihr eigenes systemisches Beratungskonzept gezielt weiterzuentwickeln.
Zielgruppe
Das Seminar ist offen für alle Fachkräfte aus dem psychosozialen oder arbeitsweltlichen Beratungskontext, die eine mindestens 1-jährige Ausbildung zu den systemischen Grundlagen absolviert haben.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI