In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Situationen, in denen der Systemische Ansatz abgelehnt oder abgewertet wird – sei es in Organisationen, Teams oder im persönlichen Beratungsalltag. Wir tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam neue Wege, mit solchen Herausforderungen umzugehen.
Manchmal wird der systemische Ansatz missverstanden, belächelt oder als „zu weich“ oder „esoterisch“ abgetan. In manchen effizient durchgetakteten Arbeitskontexten stoßen Begriffe wie „Wertschätzung“, „Nichtwissen“ oder „Kommunikation auf Augenhöhe“ auf Widerstand. Wir fragen uns: Wie kann sich der Systemische Ansatz, der auf Kooperation, Intuition und menschenfreundlichem Denken und Handeln basiert, in Welten linearer Eindimensionalität oder Angst und Ausgrenzung behaupten? Im Seminar sollen Erfahrungen aus den jeweiligen Berufsfeldern zusammengetragen und Umgangsweisen mit Widerständen diskutiert und weiterentwickelt werden.
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Im Seminar wird vor dem Hintergrund des systemischen Ansatzes gearbeitet. Nach dem Seminar verfügen Sie über Werkzeuge zur Überwindung strategischer oder taktischer Widerstände auf das Zeigen und Leben systemischer Haltungen oder gegenüber dem Einsatz systemischer Methoden.
Wie wird gearbeitet?
Im Seminar wird in einem Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, moderierter Plenumsdiskussion und Kleingruppen gearbeitet.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Systemische Beratung/Therapie, Systemisches Coaching, Systemische Organisationsentwicklung, die ihre Erfahrungen mit Widerstand gegen den Systemischen Ansatz reflektieren und überlegen möchten, wie systemisches Denken und Handeln auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen Bestand haben können.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSMI