In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit typischen Entscheidungsmustern in Organisationen aus systemischer und organisationssoziologischer Sicht. Zudem gehen wir der Frage nach, wie „Künstliche Intelligenz“ (KI) Entscheidungsprozesse unterstützen oder zukünftig vielleicht sogar selbst steuern kann.
Wir betrachten, was der Begriff „Künstliche Intelligenz“ bedeutet – jenseits der vielen Bilder, Metaphern und Vorstellungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Dazu gehört auch ein Blick auf die Geschichte der KI-Forschung und die Frage, ob Maschinen tatsächlich „intelligent“ sein können.
Im nächsten Schritt untersuchen wir, wie Künstliche Intelligenz Entscheidungsprozesse in Organisationen beeinflusst: Wo kann sie hilfreich sein, wo liegen ihre Grenzen? Schließlich nehmen wir ethische Fragen in den Blick: Können Moral, Verantwortung oder Werte überhaupt in Algorithmen übersetzt werden?
Wie profitieren Sie vom Seminar?
Im Seminar wird vor dem Hintergrund der systemtheoretischen These gearbeitet, dass Organisationen aus Entscheidungen bestehen. Sie erhalten einen anwendungsfähigen Überblick über die Entwicklung der Forschung zu „Künstlicher Intelligenz“ von den ersten Anfängen bis zu den heutigen Möglichkeiten. Zudem vergleichen wir Entscheidungen aus der Anwendung analoger Entscheidungstools mit den Ergebnissen von Entscheidungen aus KI-Systemen.
Wie wird gearbeitet?
Im Seminar wird auf einen Wechsel von Berichten über eigene Erfahrungen (Storytelling), Erarbeitung in Kleingruppen, kurzen Theorie-Inputs, moderierten Diskussionen und der Anwendung von Entscheidungstools gesetzt.
Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Systemischer Beratung/Therapie, Systemisches Coaching und Systemische Organisationsentwicklung.
Dieses Seminar ist Bestandteil des Master-Kurses
ID: ZSHA