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Trauma und Selbstmanagement

SEMI26-22 HH

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Termin(e): 17.09.2026 - 18.09.2026 (20 UE´s)
Zeit: 09:00 - 17:00 Uhr
Ort: Hamburg
Dozent(en): Volkmar SuhrVolkmar Suhr
Preis: 380,00 EUR (ermäßigt: 306,00 EUR)für wispoCard - Inhaber
Freie Spitze (kostenfrei)
Nachholtermin (kostenpflichtig) für: STB, SV
Art: Seminar

Beschreibung

Aus systemischer Perspektive ist Traumatisierung etwas Prozesshaftes und Zirkuläres. Ein Trauma kann folglich nicht nicht-kommuniziert werden und folglich ist auch niemand für sich allein traumatisiert. Da Traumatisierungen nicht nur transgenerational vermittelt werden, sondern auch im Kontext der professionellen Arbeit mit Betroffenen, wollen wir unseren Fokus auf die traumaspezifischen Belastungsmomente in der professionellen Beratungsarbeit richten und konstruktive Lösungswege des Umgangs damit erarbeiten. Neben der Vermittlung von Grundlagen zum Themenbereich Trauma, PTBS und komplexer PTBS wenden wir uns den für traumatisierte Systeme typischen Kommunikationsformen zu (Paradoxie & Doublebind). Im Kontext der inneren Pluralität geht es dann um die „übertragungsreiche“ Dynamik, welche durch innere Anteile des Klientels einerseits und der der Beratenden andererseits zustande kommen kann. Ziel dieses Workshops ist es zudem, die eigene Resilienz zu stärken und diese durch praxiserprobte Methoden nachhaltig zu verankern. Das Motto könnte lauten: „Wir alle verfügen über Grenzen, diese wahrzunehmen und zu achten, ist ein integraler Bestandteil von professioneller Beratung – gerade im Traumakontext“.

Inhalte

  • Grundbegriffe zum Themenkomplex Traumatisierung (ICD 11 / DSM 5)
  • „Entwicklungstrauma“ als beraterische Alltagsherausforderung (u.a. van der Kolk)
  • Sekundäre und tertiäre Traumatisierung
  • Herausforderungen in der Beratungsarbeit
  • Traumaspezifische Fallstricke in der Kommunikation mit traumatisierten / traumatisierenden Systemen – „Doublebind“ als strukturelles „Verwirrspiel"
  • Auswirkungen von Doublebinds auf verschiedene Lebensbereiche und auf Fallführungen
  • Konstruktive Lösungswege und „Entwirrungen“ bezüglich der Widersprüchlichkeiten
  • Innere Anteile und Introjekte in traumaspezifischer Aktion
  • Aktivierung und Stärkung des „gesund gebliebenen Selbst“ (u.a. Schwartz, Schulz von Thun)
  • Selbstmanagement als Grundelement pädagogischer und beraterischer Arbeit: Grenzachtung und das Setzen von Prioritätem
  • Resilienz – die vielen Ressourcen und Möglichkeiten im Blick
  • Wege der Resilienzstärkung im Traumakontext
  • Die eigene Resilienz stärken (Prävention von „sekundärer/tertiärer Traumatisierung“)
  • Fallarbeit/Übungen

 

Methoden

Einzel, Paar- und Gruppenarbeit, Reflexion von Fallsituationen, Übungen für den Beratungsalltag, Selbstreflexion, Übungen für Körper und Seele, Lehrvortrag, Moosgummimatten (Bodenanker), Systembrett, Tierfiguren, Seile, Steine, Bilder, Texte

 

Anmeldung

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Trauma und Selbstmanagement (SEMI26-22 HH)
17.09.2026 - 18.09.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr
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