Traumazentrierte Therapie mit Kindern und Jugendlichen (wispo)

Wir vermitteln Ihnen in unserer 1-jährigen Weiterbildung alle Kompetenzen in der traumazentrierten Therapie mit Kindern und Jugendlichen.

Als einziges Institut in Deutschland können wir diese Qualifizierung mit bis zu 75% FÖRDERUNG für Beschäftigte anbieten.

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Kursbeschreibung Traumazentrierte Therapie mit Kindern und Jugendlichen

Seinen Ursprung hat das Wort „Trauma“ im Griechischen und bedeutet Verletzung. Im ICD 10 wird Trauma als "ein belastendes Ereignis oder eine kürzer bzw. länger dauernde außergewöhnliche oder katastrophale Bedrohung, die bei jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde" definiert.

Nicht immer führen kritische Lebensereignisse auch zu Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Unter extremen traumatischen Lebensereignissen versteht man z. B.: Naturkatastrophen, Folter, Vergewaltigung, Gefangenschaft, Gewaltverbrechen, Kriminalität, Unfälle, sexuelle Misshandlung im Kindesalter, Diagnose über eine lebensbedrohliche Krankheit, Terror und Kriegserfahrungen.

Auch wenn Kinder die gleichen Gefühle empfinden wie auch Erwachsene, verstehen sie oft die Zusammenhänge nicht, die zum Trauma führten. Ob eine seelische Belastung verbalisiert werden kann, hängt oft vom Alter des Kindes und den nötigen Sprachkenntnissen ab. Ihre Gefühle äußern sich oftmals dann durch ungewohnte Verhaltensweisen, welche keinesfalls zu unterschätzen sind.

Traumatische Erfahrungen im Kindesalter haben verheerende Wirkungen auf die physische, emotionale, kognitive und gesellschaftliche Entwicklung des Kindes und haben Konsequenzen im späteren Leben der Betroffenen. Personen, mit einer traumatischen Erfahrung in der Kindheit, weisen verstärkt Stressempfindlichkeit auf und sind anfällig für psychosomatische Erkrankungen.

Zentrales Ziel einer Traumatherapie ist die Neuverarbeitung des traumatischen Ereignisses mit der Bedingung, dass das Kind die Konfrontation als kontrollierbar erlebt und diese so schonend wie möglich erfolgt. Wieder erlangt werden, sollen die Kontrolle über das eigene Verhalten sowie die affektive Reaktionsfähigkeit. Ein neues konstruktives Selbst- und Weltbild, aber auch eine positive Zukunftsperspektive, wird durch die Therapie gefördert.

 

Wissensertes zur Systemischen Traumatherapie

Was ist die Systemische Traumatherapie?

Seinen Ursprung hat das Wort „Trauma“ im Griechischen und bedeutet Verletzung. Im ICD 10 wird Trauma als "ein belastendes Ereignis oder eine kürzer bzw. länger dauernde außergewöhnliche oder katastrophale Bedrohung, die bei jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde" definiert. Schockierende Lebensereignisse, seien es kleine oder große, einmalige oder dauerhafte, hinterlassen häufig posttraumatische Störungsbilder. Symptome als Folge sehr unterschiedlicher Traumatisierungen werden auch von Fachkräften nicht immer als solche erkannt. Un- oder falsch behandelt, führen Traumatisierungen oft zu deutlichen Beeinträchtigungen der geistigen, körperlichen und psychosozialen Entwicklung und unterschiedlichen Symptomen.

Wie wird die Systemische Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen angewandt?

Traumatische Erfahrungen im Kindesalter haben verheerende Wirkungen auf die physische, emotionale, kognitive und gesellschaftliche Entwicklung des Kindes und haben Konsequenzen im späteren Leben der Betroffenen. Personen, mit einer traumatischen Erfahrung in der Kindheit, weisen verstärkt Stressempfindlichkeit auf und sind anfällig für psychosomatische Erkrankungen. Zentrales Ziel einer Systemischen Traumatherapie ist die Neuverarbeitung des traumatischen Ereignisses mit der Bedingung, dass das Kind die Konfrontation als kontrollierbar erlebt und diese so schonend wie möglich erfolgt. Wieder erlangt werden, sollen die Kontrolle über das eigene Verhalten sowie die affektive Reaktionsfähigkeit. Ein neues konstruktives Selbst- und Weltbild, aber auch eine positive Zukunftsperspektive, wird durch die Systemische Therapie gefördert.