Kompetenz vertiefen - Lösungen entwickeln - Zukunft fokussieren
Wir vermitteln Ihnen in unserer Ausbildung in Trauerbegleitung die fachlich-methodischen Fähigkeiten, die Sie für eine wirkungsvolle Systemische Trauerarbeit im psycho-sozialen Kontext benötigen. Unsere Ausbildung ist bis zu 100% förderfähig für Angestellte und SystCert-anerkannt.
Die Beratungs-Ausbildung bieten wir als Aufbauvariante an:
Für Menschen nach Verlusten (Tod, Trennung, Krankheit, biografische Einschnitte), deren Alltag, Beziehungen oder Rollen dadurch durcheinander geraten.
1- jährig in Präsenz und Online
Für Personen mit Systemischer Vorbildung (mind. 200 UE), die Systemische Trauerbegleitung im psycho-sozialen Arbeitskontext souverän anwenden möchten.
Dies ist eine Kernausbildung für die Zertifizierung als Systemiker oder Systemikerin mit Spezialisierung im Fachbereich 'Systemische Trauerbegleitung'
Für Fachkräfte aus Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit, Psychotherapie und Coaching, die kontextsensibel arbeiten, gut zuhören, allparteilich bleiben und die eigene Geschichte reflektieren können. Die Ausbildung adressiert explizit diese Profile
Unser Ausbildungskonzept verankert die systemische Trauerbegleitung in einem ganzheitlichen Rahmen, der moderne Trauerforschung mit systemischen Prinzipien verbindet.
Die Einführung in diese Form der Begleitung vermittelt Ihnen das fundierte Verständnis, wie Trauer als systemischer Prozess wirkt und wie Sie als Berater diese Dynamiken professionell berücksichtigen.
Wir befähigen Sie , Trauerprozesse in ihrer Vielschichtigkeit zu verstehen und kompetent zu begleiten. Unser Ausbildungskonzept basiert auf einem integrativen Ansatz, der systemische Theorie, praxisnahe Methoden und intensive Selbstreflexion miteinander verbindet.
Sie lernen, Trauer nicht als isoliertes Phänomen zu betrachten, sondern als einen Prozess, der tief in das Familiensystem und andere soziale Gefüge eingebettet ist.
Die Ausbildung gliedert sich in praxisorientierte Module, die Ihnen ein umfassendes Wissens- und Methodenspektrum vermitteln:
Methodisch arbeiten wir erlebnis- und ressourcenorientiert. Sie lernen Gesprächs- und Interventionsformen kennen, die speziell auf Trauersituationen zugeschnitten sind.
In Praxisblöcken üben Sie den Einsatz von Ritualen, kreativen Methoden und strukturierten Gesprächsformaten.
Fallarbeit, Supervision und kollegiale Beratung sind fester Bestandteil des Curriculums und ermöglichen es Ihnen, Ihr Fachwissen direkt in Ihr Arbeitsfeld zu übertragen.
Der spezifische Umgangsstil, die Qualität des Kontaktes mit trauernden Systemen und die Fähigkeit zur Introspektion sind bedeutsame Faktoren für diese Arbeit. Dem Entwicklungsprozess der Trauerbegleiter wird daher besondere Beachtung geschenkt.
Die Ausbildung richtet sich an: Beratungsfachkräfte Fachkräfte aus Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit, Psychotherapie, Coaches
Die 1-jährige Aufbauausbildung setzt eine Systemische Vorbildung mit mind. 200 UE voraus, in der Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen vermittelt wurden.
Diese Ausbildung fokussiert direkt auf die verschiedenen Auftragskontexte mit denen Trauerbegleiter konfrontiert werden und vermittelt die dafür notwendigen Anwendungskompetenzen.
Die Ausbildung ist als Teilleistung anerkannt, um die Anerkennung als Systemiker oder Systemikerin zu erlangen und als Fachspezialiserung 'Systemisches Coaching' ausweisen zu können.
Mehr zu SystCert-ZertifizierungBegleitung fokussiert Stabilisierung, Ressourcen und Beziehungskontexte; sie diagnostiziert nicht. Bei Anzeichen einer anhaltenden/komplizierten Trauer (ICD-11: Prolonged Grief Disorder, PGD) ist die fachliche Abgrenzung wichtig und ggf. eine therapeutische Überweisung angezeigt.
Häufig genutzt werden das Duale-Prozess-Modell (Pendeln zwischen verlust- und wiederherstellungsorientiertem Bewältigen) sowie „Continuing Bonds“ (Bindung zum Verstorbenen weiterführen – auf hilfreiche Weise). Diese Modelle passen gut zur systemischen Arbeit mit Beziehungen und Kontext).
Klienten gewinnen Orientierung in einem chaotischen Alltag, lernen hilfreiche Rituale und Gesprächsformate kennen, klären Rollen im System und finden tragfähige Formen der Erinnerung. Das stärkt Bewältigung, reduziert belastende Symptome und unterstützt eine anhaltend verbundene, aber lebensdienliche Beziehung zum Verstorbenen.
Für Menschen nach Verlusten (Tod, Trennung, Krankheit, biografische Einschnitte), deren Alltag, Beziehungen oder Rollen dadurch durcheinander geraten. Bei Verdacht auf PGD (anhaltend, deutlich beeinträchtigend) sollte gezielt an spezialisierte Therapie verwiesen werden.
Ein berufsbegleitendes Jahresprogramm mit Theorie/Methodik, Supervision, Intervision, Wahl-Seminaren und Praxis (insgesamt 450 UE, davon 30 UE Praxis; Präsenz oder Web-Kurs mit wöchentlichen Blöcken). Inhalte reichen von Forschung & Gesprächsführung über Krisen-Vorgehen bis Kinder-/Jugendtrauer und speziellen Verlusten.
Benötigt wird u. a. eine systemische Grundlagenqualifizierung (mind. 200 UE) sowie passende berufliche Vorbildung/Praxis; außerdem die Möglichkeit, Systemische Trauerbegleitung während der Ausbildung umzusetzen.
Respekt, Wertschätzung, Allparteilichkeit und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Selbstreflexion – also die klassische systemische Grundhaltung, die Beschwerden ernst nimmt und Kontexte mitdenkt.
Systemische Gesprächsführung, Rituale, kreative Verfahren, familien- und gruppenbezogene Formate, Krisen-Intervention sowie kultursensible Arbeit; die Arbeit ist erlebnis- und ressourcenorientiert.
Mit altersgerechten Methoden, hoher Einbeziehung des Familiensystems und Sensibilität für schulische/peergroup-Kontexte; besondere Dynamiken (z. B. Loyalitäten, Schuldphantasien) werden systemisch aufgefangen.
PGD ist in der ICD-11 als Störung mit anhaltender, intensiv schmerzhafter Trauerreaktion nach Tod eines nahestehenden Menschen definiert; Kernelemente sind starke Sehnsucht/Beschäftigung, deutliche Beeinträchtigung und kulturelle Normüberschreitung (typischerweise ≥6 Monate). Abgrenzung zu „normaler“ Trauer ist zentral.
Evidenz spricht dafür, dass web-basierte Trauerinterventionen (oft CBT-basiert) Symptome von Trauer, Depression und PTBS reduzieren; Effekte halten teils über Follow-up an. Reine Online-Formate ersetzen keine Indikationsprüfung, können aber sinnvoll ergänzen.
Für Fachkräfte aus Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit, Psychotherapie und Coaching, die kontextsensibel arbeiten, gut zuhören, allparteilich bleiben und die eigene Geschichte reflektieren können. Die Ausbildung adressiert explizit diese Profile.
Der Abschluss kann auf das SystCert-Fachzertifikat (analog DIN EN ISO/IEC 17024) einzahlen; das Systemische Zentrum ist AZAV-zertifiziert, wodurch Förderungen – teils bis 100 % – möglich sind.