Professionell - Praxisnah - Anerkannt
Wir vermitteln Ihnen in unserer Therapie-Ausbildung die fachlich-methodischen Fähigkeiten, die Sie für eine wirkungsvolle Systemische Therapie in der psycho-sozialen Arbeit benötigen. Unsere Ausbildung ist bis zu 100% förderfähig für Angestellte und SystCert- sowie DGSF-anerkannt.
Die Systemische Therapie-Ausbildung bieten wir je nach Vorbildung in 2 Varianten an:
Die Ausbildung in Systemischer Therapie ist keine Approbationsausbildung und steht vielen Berufsgruppen offen.
Systemisch-therapeutische Kompetenz ist in vielen psycho-sozialen Kontexten unverzichtbar geworden.
Jenseits der Heilkunde ist sie insbesondere in der Erziehungs-/ Familienberatung, der Jugendhilfe, in Kliniken, der Schul-Sozialarbeit, der Sucht- und Straffälligenhilfe, der Frühförderung, der Eingliederungshilfe und der psychiatrischen-psychosozialen Pflege stark nachgefragt.
3- jährig in Präsenz und Online
Dies ist eine Komplettausbildung für die Zertifizierung als Systemiker oder Systemikerin mit Spezialisierungen in den Fachbereichen 'Systemische Beratung; Schwerpunkt psycho-sozialer Bereich' und 'Systemische Therapie'.
Mit dieser Ausbildung können Sie auch das DGSF Zertifikat 'Systemische Therapie / Familientherapie' erlangen.
1-jährig in Präsenz und Online
Dies ist eine Kernausbildung für die Eintragung des Fachgebiets 'Systemische Therapie' als Systemiker / Systemikerin.
Mit dieser Ausbildung erlangen Sie auch das DGSF Zertifikat 'Systemische Therapie / Familientherapie', sofern Sie eine DGSF-anerkannte Ausbildung in Systemischer Beratung abgeschlossen haben.
Die Systemische Therapie versteht Individuen und soziale Systeme als in Beziehung, Kontext und Bedeutung eingebunden. "Probleme" gelten als Muster der Interaktion und Kommunikation – oft als versuchte Lösungen –, nicht primär als Eigenschaften einzelner Personen. Jenseits eines Heilauftrags richtet sich der Ansatz auf Entwicklung, Kooperation und Gestaltung förderlicher Kommunikations‑ und Beziehungsmuster in vielfältigen Lebens‑ und Arbeitsfeldern.
Die Systemische Therapie zielt darauf ab, Klienten und ihr Sozialsystem anzuregen und zu ermutigen, nach Krisen oder psychischen Erkrankungen ihr Leben wieder selbst- und eigenverantwortlich zu gestalten. Deshalb legt Systemische Therapie von Anfang an, oft schon in der ersten Sitzung, besonderen Wert auf Empowerment, Ressourcenaktivierung und Lösungsfokussierung.
Neben unserer wachstumsorientieren Ausrichtung nehmen wir eine systemisch‑mentalisierende Haltung ins Zentrum der Ausbildung, also die Fähigkeit innere Zustände bei sich und anderen zu erkennen, zu benennen und in Beziehung zu setzen (Mentalisieren). Dies stärkt Beziehungsstabilität, Affekt‑ und Impulsregulation sowie epistemisches Vertrauen.
Die wichtigsten Einsatzfelder sind:
Die 3-jährige Komplettausbildung befähigt Teilnehmende professionell therapeutisch zu arbeiten. Sie umfasst sowohl Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen wie auch alle Anwendungskompetenzen, die im therapeutischen Auftragskontext für eine Lösungsgestaltung benötigt werden.
Die 1-jährige Aufbauausbildung setzt eine Systemische Vorbildung mit Zertifizierung als Systemiker / Systemikerin (SystCert) oder äquivalent voraus.
Diese Ausbildung fokussiert direkt auf die besonderen Kompetenzen in der mentalisierungsbasierten Arbeit mit Klienten.
Mehr zu SystCert-ZertifizierungJugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Förderung der Erziehung in der Familie, frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung, Hilfen zur Erziehung, zielgruppenspezifische und diversitätssensitive Arbeitsfelder, Behindertenhilfe, Gesundheitshilfe, Altenhilfe, Gemeinwesenarbeit, Soziale Bildungsberatung, Sozial- und Lebensberatung, internationale Kontexte und Entwicklungszusammenarbeit, betriebliche Angebote und Konfliktklärung.
Zur letzten Kategorie zählen betriebliches Gesundheitsmanagement, betriebliche Sozialberatung, Wiedereingliederung, Führungskräfte-, Team- und Mitarbeitenden-Coaching, Supervision, betriebliche
Konfliktberatung, Burn-Out-Prophylaxe, Stressmanagement, Teamentwicklung, Diversitätsmanagement, Organisationsentwicklung
(Aufzählung gemäß DGSF-Gremienarbeit)
Systemisches Denken und Handeln beruht auf einer ganzheitlich-integrierenden Betrachtungsweise die komplexe Zusammenhänge berücksichtigt, Umfeldkontexte einbezieht und somit vorschnelle Lösungen vermeidet. Systemdenken ist dabei ein Entdeckungs- und Diagnoseprozess, der die Regelmechanismen erkundet, die den Problemen zugrunde liegen. Die so gewonnene Tiefenschärfe macht die Effizienz und Wirksamkeit von systemisch geleitetem Handeln aus. Der Fokus richtet sich nicht auf statisch-strukturorientierte Problemlösevorstellungen, sondern stützt sich auf eine dynamisch-prozessuale Betrachtungsweise.
Die Systemische Therapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, dessen Fokus auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen liegt. Sie ist ein Psychotherapieverfahren, das weltweit in der ambulanten und stationären Psychotherapie sowie in der Rehabilitation und in der Prävention zu den am weitesten verbreiteten Behandlungsverfahren zählt.
Systemische Therapie ist kein geschützter Begriff, Dachverbände vergeben diesen Titel, wenn hohe Qualitätskriterien der Ausbildung erfüllt sind. Systemische Psychotherapie darf nur von approbierten Psychotherapeut*innen mit entsprechender Fachkunde durchgeführt werden.
Die Systemische Therapie unterstützt Menschen darin, zufriedener mit sich und ihrem sozialen Umfeld zu sein. Dabei legt die Systemische Therapie großen Wert auf die Erarbeitung neuer Möglichkeiten und berücksichtig die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Einflüssen.
Eine wirkungsvolle Systemische Therapie wird in allen psycho-sozialen und helfenden Berufen angewandt.
Keine Diagnostik/Behandlung psychischer Störungen im Sinne des PsychThG; keine Irreführung (z. B. Kassenleistung suggerieren). Bei klinischem Bedarf: Weiterverweisung an approbierte Kollegen/Heilpraktiker (Psychotherapie) bzw. Zusammenarbeit in institutionellen Settings unter Aufsicht.
Einzel-, Paar-, Familien- und Team-Settings – in Präsenz und online. Das Systemische Zentrum bietet strukturierte Online-Weiterbildungen mit didaktischer und technischer Unterstützung an.
Die Heilung oder zumindest Verbesserung auch schwerer psychischer Krankheiten ist immer dann möglich, wenn es gelingt, die Beziehung des Patienten zu seiner Umwelt (Familie, soziale Welt, Arbeitswelt) und sich selbst (zu Körper und eigenen Glaubensüberzeugungen) zu verbessern. Ziel Systemischer Therapie ist, Patienten dazu anzuregen und zu ermutigen, schnell wieder auf eigenen Füßen zu stehen und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb legt Systemische Therapie von Anfang an, oft schon in der ersten Sitzung, besonderen Wert auf Empowerment, Ressourcenaktivierung und Lösungsfokussierung.
Systemisches Denken fokussiert auf Problem- und Lösungsmuster. Dabei werden grundlegende Zusammenhänge und Wechselwirkungen betrachtet. Aus diesem erweiterten Verständnis heraus werden alternative (bessere) Möglichkeiten zur Problemlösung erarbeitet.
In der systemischen Beratung werden Möglichkeitsräume für Problemlösungen erarbeiten, die auf die Ressourcen und Fähigkeiten des Klienten abgestimmt sind. Dieser interaktive Prozess ermutigt Klienten, ihr Leben selbstbestimmt und zufriedener zu gestalten.
Die Systemische Familientherapie sieht die systemischen und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten in einem sich gegenseitig fördernden Wechselspiel. Der Behandlungsansatz wird diesem komplexen Bedingungsgefüge gerecht. Symptome, die sich bei einem oder mehreren Familien- oder Systemmitgliedern manifestieren, werden als Ausdruck eines „Wachstumskonfliktes“ innerhalb des Lebenszyklus und der Entwicklung des gesamten Systems gesehen und bearbeitet, auch in Zusammenhang mit Botschaften, Delegationen und Loyalitäten aus den Ursprungssystemen (z.B. Familien der Eltern).
Systemisch heißt: Probleme werden im Kontext von Beziehungen und Systemen betrachtet (Familie, Team, Organisation). Im nicht-heilkundlichen Bereich wird das methodische Repertoire für Beratung, Begleitung und Prävention genutzt – ohne Heilkundeauftrag nach PsychThG.
Heilkundliche Psychotherapie behandelt diagnostizierte Störungen nach PsychThG/G-BA-Richtlinie (z. B. Kassenleistung). Systemische Beratung/Therapie im nicht-heilkundlichen Feld arbeitet an Zielen, Ressourcen, Beziehungen und Kommunikation – ohne Diagnose- und Behandlungsauftrag.
Auftragsklärung, Hypothesenbildung, systemische Fragetechniken, Arbeit mit Genogrammen, Ressourcen- und Lösungsorientierung, Moderation von Mehr-Personen-Settings und Prozessdesign.
Systemische Ansätze fördern Perspektivwechsel, verbessern Kommunikation, stärken Ressourcen und sind wirksam in verschiedenen Anwendungsbereichen; die Methode ist wissenschaftlich anerkannt, und als Richtlinienverfahren in der GKV zugelassen (Kontext der Heilkunde). Für die nicht-heilkundliche Praxis heißt das: ein evidenzbasiertes Methodenfundament für Beratung.
Für Praktiker aus psychosozialen, pädagogischen, helfenden und organisationalen Berufen (z. B. Sozialarbeit, Pädagogik, Psychologie, Pflege, Theologie). Zulassungskriterien des Programms nennen entsprechende Hintergründe und Berufserfahrung.
DGSF und SG sind große Fachverbände mit verbindlichen Rahmenrichtlinien und Ethik-Standards; ihre Zertifikate stehen für methodische Qualität in Beratung/Therapie/Supervision – unabhängig von Approbation.
Ja – im nicht-heilkundlichen Kontext (z. B. Sozialarbeit, Familienhilfe) systemisch-therapeutisch beraten, solange keine heilkundliche Behandlung von Störungen durchgeführt oder suggeriert wird.
SystCert ist eine verbändeübergreifende Personenzertifizierung für Systemiker, analog zur DIN EN ISO/IEC 17024. Mit Fachgebietseintragung ‚Systemische Therapie‘ signalisiert sie geprüfte, aktuelle Kompetenz und internationale Anschlussfähigkeit im Kontext nicht-heilkundlicher Therapie.
Verbandsleitlinien (DGSF/SG) regeln professionelle Haltung, Datenschutz, Rollenklärung, Grenzachtung, Fortbildungspflicht – auch für online-gestützte Arbeit., SystCert-Standards entsprechen diesen und regeln auch die Re-Zertifizierung, um aktuelle Professionalität auszuweisen.
Klar strukturierte Curricula, Praxisorientierung, Supervision/Selbsterfahrung, Lehr-Mediathek, Intervision, Fördermöglichkeiten (AZAV) und die Möglichkeit zusätzlicher Zertifikate (z. B. SystCert, DGSF).