Kompetenz vertiefen - Reflexion stärken - soziale Prozesse steuern
Wir vermitteln Ihnen in unserer Supervisions-Ausbildung die fachlich-methodischen Fähigkeiten, die Sie für eine wirkungsvolle Systemische Supervision im psycho-sozialen Kontext benötigen. Unsere Ausbildung ist bis zu 100% förderfähig für Angestellte und SystCert-anerkannt.
Die Supervisions-Ausbildung bieten wir je nach Interesse und Vorbildung in 3 Varianten an:
1-jährig in Präsenz und Online
Für Personen, die die Denk- und Handlungsgrundlagen der Systemischen Supervision verstehen und diese in ihre berufliche Beratungsarbeit integrieren wollen.
Dies ist eine Kernausbildung für die Zertifizierung als Systemiker oder Systemikerin mit Spezialisierung im Fachbereich 'Systemische Supervision'
2- jährig in Präsenz und Online
Für Personen, die Systemische Supervision in verschiedenen Auftragskontexten (Einzel- Team-, Lehr-, Leitungssupervision) erlernen und professionell einsetzen möchten.
Dies ist eine Komplettausbildung für die Zertifizierung als Systemiker oder Systemikerin mit Spezialisierung im Fachbereich 'Systemische Supervision'.
1-jährig in Präsenz und Online
Für Personen mit systemischer Vorqualifikation (mind. 200 UE), die Systemische Supervision in psycho-sozialen Auftragskontexten souverän anwenden möchten.
Dies ist eine Kernausbildung für die Zertifizierung als Systemiker oder Systemikerin mit Spezialisierung im Fachbereich 'Systemische Supervision'
Das Ziel unserer Ausbildung in Systemischer Supervision ist es, Professionals dabei zu unterstützen, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in sozialen Systemen gezielt zu steuern. Dabei werden einschränkende Strukturen und kommunikative Blockaden durch lebendige, ressourcenorientierte Muster ersetzt.
Der Ausbildungsverlauf beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen systemischen Denkens, der Kulturbildung im Online-Kontext sowie der Rolle und dem Auftrag des Supervisors und der Supervisorin. In den beiden Jahren erarbeiten sich die Teilnehmenden schrittweise Kompetenzen in der systemischen Diagnostik, methodengestützten Prozesssteuerung und der Anwendung vielfältiger Arbeitsmethoden.
Besondere Schwerpunkte liegen auf der Arbeit mit Teams als Teilsystemen, der Gestaltung von Programmen in der Supervision sowie den Besonderheiten der Einzel-, Team-, Leitungs- und Lehrsupervision.
Ein Kernstück der Ausbildung ist die intensive Selbsterfahrung, die dazu dient, die eigene Motivation, biografische Prägungen und persönliche Haltung als Supervisor bewusst zu machen. Dies fördert die Fähigkeit zur Introspektion, empathischen Distanz und ethischen Urteilsbildung – unverzichtbare Voraussetzungen für gelingende Supervision.
Weiterführende Themen wie Konflikte, Umbrüche und Krisen sowie der Abschied in der Supervision werden ebenso behandelt wie die kontinuierliche Kompetenzentwicklung bis hin zur Abschlussprüfung.
Unsere Praxisqualität, das Klassenkonzept und die SystCert-Zertifizierung garantieren eine fundierte, anerkannte und zukunftsorientierte Ausbildung.
Die Ausbildung richtet sich an systemisch Interessierte, Fach‑ und Führungskräfte aus Sozialwirtschaft/Wirtschaft, Bildung und Gesundheit, Psychotherapeuten sowie beratende Berufe – und für Beratungserfahrene, die ihr Profil supervisorisch schärfen möchten
Was den wispo Ansatz besonders macht:
Die 1-jährige Kompaktausbildung vermittelt die Denk- und Handlungsgrundlagen in der Systemischen Supervision. Sie ist für Personen geeignet, die Supervision als ergänzende Fähigkeit zu ihrer Hauptprofession ausbilden wollen.
Die Kompaktausbildung ist eine Teil- oder Kernausbildung für die Erlangung des SystCert-Zertifkats als Systemiker oder Systemikerin. Um die Anerkennung zu erlangen, werden noch zusätzliche Systemische Ausbildungsteile benötigt.
Die 2-jährige Komplettausbildung befähigt Teilnehmende professionell als Supervisor / Supervisorin zu arbeiten. Sie umfasst sowohl Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen wie auch alle Anwendungskompetenzen, die im Auftragskontext von Supervision für eine Lösungsgestaltung benötigt werden.
Die 1-jährige Aufbauausbildung setzt eine Systemische Vorbildung mit mind. 200 UE voraus, in der Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen vermittelt wurden.
Diese Ausbildung fokussiert direkt auf die verschiedenen Auftragskontexte mit denen Supervisoren konfrontiert werden und vermittelt die dafür notwendigen Anwendungskompetenzen.
Alle 3 Ausbildungsvarianten sind SystCert anerkannt, entweder als Teilleistung (Kompakt- und Aufbauvariante) oder als Gesamtleistung (Komplettvariante), um die Anerkennung als Systemiker oder Systemikerin zu erlangen und als Fachspezialiserung 'Systemisches Supervison' ausweisen zu können.
Mehr zu SystCert-ZertifizierungSupervision ist eine arbeits- und berufsbezogene Beratung zur Reflexion des professionellen Handelns. Sie richtet sich an Einzelne, Teams und Organisationen und trägt zur Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung bei.
Systemische Supervision ist die Reflexion professionellen Agierens vorwiegend in psycho-sozialen Einrichtungen. Sie basiert auf Systemischem Denken und Handeln und soll unter Berücksichtigung von Zusammenhängen und Wechselwirkungen Fach- und Führungskräfte in ihrer Professionalität stärken. Ziel ist die Erweiterung von Denk‑ und Handlungsmöglichkeiten; sie arbeitet auftragsbezogen und prozessorientiert. Das Programm betont zusätzlich Mehrperspektivität, Allparteilichkeit und Transparenz des Vorgehens.
Man unterscheidet zwischen fachlicher Fallsupervision und prozessorientierter Teamsupervision. Fallsupervision unterstützt über Reflexion die fachliche Qualität der Arbeit, die Teamsupervision gibt Unterstützung für kollegiale Regelbildlungen des Teams zur besseren Erfüllung der Aufgabe der Institution.
Typisch sind z. B. Rollen‑ und Schnittstellenklärung, Team‑ und Führungsthemen, Konflikte, Qualitäts‑ und Fallreflexion oder die Begleitung von Veränderungen – kurz: komplexe berufliche Situationen, in denen Reflexion Wirkung entfaltet.
Zunächst werden Auftrag, Ziele und Rahmen geklärt. Dann folgt die Arbeit an Fällen/Anliegen (z. B. mit systemischen Fragen, Perspektivwechseln, Hypothesen, Visualisierungen), gefolgt von Transfer‑ und Vereinbarungen. Meistens bestimmt der Supervisand bzw. das zu supervidierende Team die Themen der Supervision.
Eine Einzelsupervision dauert in der Regel 1 Stunde, eine Teamsupervision 3 Stunden. Ziel ist die Sicherung fachlicher Beratungsqualität oder / und eine gute Arbeitsqualität im Team. Supervision ist ein strukturiertes Reflexionsverfahren, kein loses „Plaudern“.
Coaching ist eher anlassbezogen (6-10 Sitzungen) und verlangt vom Coach keine besonderen fachlichen Kenntnisse des Coaches. Supervision ist eher ein andauernder Regelprozess der fachlichen und prozesshaften Begleitung vorwiegend von psycho-sozialen Einrichtungen, die auch eine fachliche Kompetenz des Supervisors im Arbeitsbereich der Institution erfordert.
Man unterscheidet je nach Schwerpunkt zwischen Fallsupervision, Teamsupervision und Lehrsupervision während fachlicher Ausbildungen.
Einzelsupervision, Gruppen‑ und Teamsupervision sowie Leitungs‑ und Lehrsupervision sind etabliert. Das Programm arbeitet explizit mit diesen Formaten und legt Schwerpunkte auf Team‑ und Organisationsbezug.
Geeignet ist sie für erfahrene Berater, Fach‑ und Führungskräfte mit reflektierter Haltung, systemischem Interesse und Zugang zu berufsbezogenen Beratungssettings. Das Programm verlangt u. a. Hochschulabschluss oder einschlägige Berufsausbildung/Erfahrung sowie die Möglichkeit, systemische Supervision während der Ausbildung umzusetzen.
Die Weiterbildung läuft berufsbegleitend über mindestens 2 Jahre. Gesamtumfang: 870 UE (inkl. 70 UE Praxis). Das Abschlusszertifikat „Systemische Supervision (wispo)“ ist nach mind. 2 Jahren und 570 UE plus u. a. zwei Fallberichte, ein Reflexionsbericht, 70 dokumentierte Supervisions‑UE und Kolloquium möglich.
Neben dem wispo‑Zertifikat kann die SystCert‑Zertifizierung „Systemiker mit Spezialisierung Systemische Supervision“ erworben werden; SystCert orientiert sich an DIN EN ISO/IEC 17024 (Personenzertifizierung auf Expertenniveau).
Ja. WEB‑Kurse laufen überwiegend online in wöchentlichen 4‑Stunden‑Blöcken, ergänzt um drei Präsenzphasen (u. a. Selbsterfahrung/Abschluss). Als digitales Tool ist z. B. das Online‑Systembrett vorgesehen.
Das Programm weist 7.328 € Gebühren aus (inkl. Seminar‑, Supervisions‑ und Organisationskosten). Als AZAV‑zugelassener Träger sind Förderungen bis 100 % (z. B. Qualifizierungschancengesetz, abhängig von Unternehmensgröße/Alter) möglich; Details entscheidet die örtliche Agentur für Arbeit.
Praxisüblich sind Ziel‑/Wirkungslogiken (z. B. vor‑/nach‑Erhebungen zu Zielerreichung, Konfliktniveau, Rollenklärung), Feedback‑Schleifen und Indikatoren auf Team‑/Organisationsebene. Die Forschung zeigt positive, aber heterogene Evidenz – u. a. zu Kompetenz‑, Zufriedenheits‑ und Qualitätsgewinnen; die Studienlandschaft ist vielfältig, Methodik teils uneinheitlich.
Supervision ist fachlich fundiert, praxisorientiert und ethisch gebunden; SystCert definiert Standards (DIN EN ISO/IEC 17024 und Zertifizierungsrichtlinien.
Supervision fördert und sichert fachliche Beratungsqualität der Mitarbeitenden, was besonders im Hinblick auf die Geschäfts-Risiken (Arbeit im Bereich Familienhilfe, Kindeswohl, etc.) besondere Relevanz hat. Supervision kann ebenfalls sinnvoll sein, wenn sich das Arbeitsteam über Regeln der Zusammenarbeit uneins ist und die Professionalität des Trams darunter leidet.