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Systemische Gruppendynamik (SystCert)

Kompetenz vertiefen - Gruppenprozesse führen - Menschen entwickeln

Wir vermitteln Ihnen in unserer Ausbildung in Systemischer Gruppendynamik die fachlich-methodischen Fähigkeiten, die Sie für eine wirkungsvolle Leitung im psycho-sozialen Kontext, in arbeitsweltlichen Prozessen und Lehrkontexten benötigen. Unsere Ausbildung ist bis zu 100% förderfähig für Angestellte und SstCert-anerkannt.

Die Guppendynamik-Ausbildung bieten wir je nach Interesse und Vorbildung in 3 Varianten an:

Systemische Gruppendynamik Kompakt

1-jährig in Präsenz

Für Personen, die die Denk- und Handlungsgrundlagen der Systemischen Gruppendynamik verstehen und diese in ihre berufliche Beratungsarbeit integrieren wollen.

Systemische Gruppendynamik Komplett

2- jährig in Präsenz

Für Personen, die Systemische Gruppendynamik in allen Arbeitskontexten erlernen und professionell einsetzen möchten.

Systemische Gruppendynamik Aufbau

1-jährig in Präsenz

Für Personen mit systemischer Vorqualifikation (mind. 220 UE), die Systemische Gruppendynnamik als weitere Kompetenz in ihr Leistungsportfolio integrieren möchten. 

Der wispo Ansatz in der Systemischen Gruppendynamik

Diese zweijährige Ausbildung richtet sich an Fach- und Führungspersonen, Berater, Trainer sowie Menschen in sozialen, pädagogischen und organisationalen Kontexten, die Gruppen nicht nur begleiten, sondern in ihrer Dynamik verstehen, aushalten und verantwortet beeinflussen wollen.

Im Zentrum steht nicht die Anwendung einzelner Methoden, sondern die Entwicklung einer gruppendynamischen Haltung, die es erlaubt, komplexe Gruppensituationen zu diagnostizieren, arbeitsfähig zu machen und Interventionen verantwortungsvoll zu setzen.

Die Ausbildung verbindet klassische Gruppendynamik (im Sinne der DGGO) mit systemischen Perspektiven. Sie orientiert sich an der Weiterbildung Leiten und Beraten von Gruppen und bereitet auf eine professionelle Tätigkeit an der Schnittstelle von Gruppe, Organisation und Führung vor. Dabei geht es weniger um die Frage, was man in Gruppen tun sollte, als darum, wann Handeln sinnvoll ist – und wann Nicht-Handeln professioneller wäre.

Worum es geht

Gruppen sind keine neutralen Arbeitsgefäße. Sie produzieren Zugehörigkeit und Ausschluss, Macht und Ohnmacht, Orientierung und Vermeidung.

Diese Ausbildung befähigt dazu,

  • gruppendynamische Prozesse wahrzunehmen, zu beschreiben und zu deuten,
  • zwischen Person, Gruppe, Organisation und Kontext zu unterscheiden,
  • Designentscheidungen zu treffen, die Arbeitsfähigkeit ermöglichen,
  • Interventionen zu setzen, ohne vorschnell zu handeln oder sich hinter Methoden zu verstecken,
  • Leitung zu übernehmen – auch dort, wo sie unbequem, riskant oder nicht erwünscht ist.

Die Ausbildung richtet sich an:

  • Trainer, Coaches, Beratungsfachkräfte
  • Fachkräfte aus Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit
  • Führungskräfte, Fachkräfte aus Personalentwicklung & Organisationsberatung
  • Berater und Therapeuten, die sich gruppendynamische Kompetenzen aneignen möchten

Lernformate und Haltung

Gelernt wird überwiegend erfahrungsorientiert in mehrtägigen gruppendynamischen Trainings, ergänzt durch Workshops, Supervision und Theoriearbeit. Dabei ist Selbsterfahrung kein Zusatz, sondern zentrales Lernfeld:

  • eigene Gruppenbiografien,
  • Rollenübernahmen,
  • blinde Flecken,
  • Macht- und Abwehrmuster.
  • Die Teilnehmenden lernen, sich selbst als Teil des Systems zu begreifen, nicht als dessen neutrale Steuerungsinstanz.

Aufbau der Ausbildung

  1. Ausbildungsjahr – Grundlagen & Selbstdiagnose
  • Gruppendynamische Basiskonzepte
  • Wahrnehmung, Beobachtung, Diagnose
  • Eigene Rolle in Gruppen
  • Einführung in Design, Leitung und Intervention
  • Erste Praxis- und Supervisionserfahrungen
  1. Ausbildungsjahr – Komplexität & Verantwortung
  • Arbeit mit Konfliktsystemen und organisationalen Kontexten
  • Gruppen in Organisationen, Macht- und Autoritätsdynamiken
  • Ethische Fragen von Intervention und Leitung
  • Vertiefte Supervision eigener Praxisfälle
  • Entwicklung einer eigenen professionellen Leitidentität

Was diese Ausbildung nicht ist

  • keine Methodensammlung
  • kein Coaching-Baukasten
  • keine Ausbildung zum „besseren Kommunikator“

Sondern eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, was es heisst, Gruppen in ihrer Dynamik ernst zu nehmen – und dennoch handlungsfähig zu bleiben.

Abschluss & Zertifizierung

Die Ausbildung ist SystCert-zertifiziert.

Absolventen können zusätzlich ein Zertifikat als
Systemiker mit der Spezialisierung Systemische Gruppendynamik erwerben.

Die Ausbildung orientiert sich in Struktur und Anspruch an den Rahmenrichtlinien der DGGO für Gruppendynamische Leitung und Beratung von Gruppen.

Unsere 3 Ausbildungsvarianten

Die 1-jährige Kompaktausbildung vermittelt die Denk- und Handlungsgrundlagen der Systemischen Gruppendynamik. Sie ist für Personen geeignet, die die Leitung von Gruppenprozessen als ergänzende Fähigkeit zu ihrer Hauptprofession ausbilden wollen.
Die Kompaktausbildung ist eine Teil- oder Kernausbildung für die Erlangung des SystCert-Zertifkats als Systemiker oder Systemikerin. Um die Anerkennung zu erlangen, werden noch zusätzliche Systemische Ausbildungsteile benötigt.

Die 2-jährige Komplettausbildung befähigt Teilnehmende professionell als in der funtkion als gruppendynamischer Leiter zu arbeiten. Sie umfasst sowohl Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen wie auch alle Anwendungskompetenzen, die im Auftragskontext von entwicklungsorientierter Gruppenleitung für eine Lösungsgestaltung benötigt werden.

Die 1-jährige Aufbauausbildung setzt eine Systemische Vorbildung mit mind. 200 UE voraus, in der Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen vermittelt wurden.
Diese Ausbildung fokussiert direkt auf die verschiedenen Auftragskontexte in denen gruppendynamische Leitung gefordert wird und vermittelt die dafür notwendigen Anwendungskompetenzen.

Alle 3 Ausbildungsvarianten sind SystCert anerkannt, entweder als Teilleistung (Kompakt- und Aufbauvariante) oder als Gesamtleistung (Komplettvariante), um die Anerkennung als Systemiker oder Systemikerin zu erlangen und als Fachspezialiserung 'Systemische Gruppendynamik' ausweisen zu können.

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