Kompetenz vertiefen - Gruppenprozesse führen - Menschen entwickeln
Wir vermitteln Ihnen in unserer Ausbildung in Systemischer Gruppendynamik die fachlich-methodischen Fähigkeiten, die Sie für eine wirkungsvolle Leitung im psycho-sozialen Kontext, in arbeitsweltlichen Prozessen und Lehrkontexten benötigen. Unsere Ausbildung ist bis zu 100% förderfähig für Angestellte und SstCert-anerkannt.
Die Guppendynamik-Ausbildung bieten wir je nach Interesse und Vorbildung in 3 Varianten an:
1-jährig in Präsenz
Für Personen, die die Denk- und Handlungsgrundlagen der Systemischen Gruppendynamik verstehen und diese in ihre berufliche Beratungsarbeit integrieren wollen.
2- jährig in Präsenz
Für Personen, die Systemische Gruppendynamik in allen Arbeitskontexten erlernen und professionell einsetzen möchten.
1-jährig in Präsenz
Für Personen mit systemischer Vorqualifikation (mind. 220 UE), die Systemische Gruppendynnamik als weitere Kompetenz in ihr Leistungsportfolio integrieren möchten.
Das Ziel der Systemischen Gruppendynamik liegt darin, den Gruppenprozesse zu verstehen, Dynamiken zu antizipieren und verantwortungsvoll in eine konstruktive Richtung zu steuern.
Das Ausbildungskonzept basiert auf drei Leitprinzipien:
Jede Phase verbindet Theorie‑Inputs mit intensiver Selbsterfahrung und professioneller Supervision. So entstehen Kompetenzen, die nicht nur „im Seminarraum“, sondern auch im Alltag von Organisationen und Gruppen tragfähig sind.
Die Struktur folgt einer klaren Progression:
1. Fundament legen – Im ersten Ausbildungsjahr wird die theoretische Basis vermittelt: konstruktivistische Perspektive, Kybernetik, Kommunikationsmuster, Hypothesenarbeit und zirkuläres Fragen. Hier lernen die Teilnehmende, sich selbst als Teil des Systems zu verstehen, methodisch sicher zu agieren und Gruppenprozesse differenziert zu beobachten.
2. Vertiefung und Erweiterung – Praxisfälle werden gemeinsam analysiert, Interventionen getestet und reflektiert. Methodenateliers bieten Raum für die Erprobung bewährter Werkzeuge wie Skulpturarbeit, Tetralemma oder Timeline. Ziel ist der bewusste Einsatz dieser Instrumente – hypothesenbasiert und kontextsensibel.
3. Anwendung auf komplexe Settings– Im zweiten Ausbildungsjahr rückt die Arbeit mit Konfliktsystemen, Großgruppen und organisationalen Veränderungsprozessen in den Vordergrund.
Die Teilnehmenden lernen, komplexe Mandate zu navigieren, ethische Grenzen einzuhalten und ihre eigene Führungskompetenz zu festigen.
Die Supervision bildet das Herzstück unserer Ausbildung. Anhand Ihrer Praxisfälle lernen Sie, komplexe Gruppensituationen zu analysieren, zielgerichtete Interventionen zu planen und Prozesse professionell zu begleiten. Wir arbeiten mit vielfältigen Methoden wie Live-Supervision, Video-Review und Reflecting-Team-Ansätzen.
Am Ende stehen nicht nur neue Fähigkeiten, sondern eine klare Leitidentität als Gruppen- und Prozessleiter.
Diese Ausbildung macht Sie fit für die Herausforderungen von Organisationen, Teams und sozialen Systemen – mit Tiefe, Klarheit und Respekt vor der Komplexität menschlicher Dynamik.
Die Ausbildung richtet sich an:
Die 1-jährige Kompaktausbildung vermittelt die Denk- und Handlungsgrundlagen der Systemischen Gruppendynamik. Sie ist für Personen geeignet, die die Leitung von Gruppenprozessen als ergänzende Fähigkeit zu ihrer Hauptprofession ausbilden wollen.
Die Kompaktausbildung ist eine Teil- oder Kernausbildung für die Erlangung des SystCert-Zertifkats als Systemiker oder Systemikerin. Um die Anerkennung zu erlangen, werden noch zusätzliche Systemische Ausbildungsteile benötigt.
Die 2-jährige Komplettausbildung befähigt Teilnehmende professionell als in der funtkion als gruppendynamischer Leiter zu arbeiten. Sie umfasst sowohl Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen wie auch alle Anwendungskompetenzen, die im Auftragskontext von entwicklungsorientierter Gruppenleitung für eine Lösungsgestaltung benötigt werden.
Die 1-jährige Aufbauausbildung setzt eine Systemische Vorbildung mit mind. 200 UE voraus, in der Systemische Denk- und Handlungsgrundlagen vermittelt wurden.
Diese Ausbildung fokussiert direkt auf die verschiedenen Auftragskontexte in denen gruppendynamische Leitung gefordert wird und vermittelt die dafür notwendigen Anwendungskompetenzen.
Alle 3 Ausbildungsvarianten sind SystCert anerkannt, entweder als Teilleistung (Kompakt- und Aufbauvariante) oder als Gesamtleistung (Komplettvariante), um die Anerkennung als Systemiker oder Systemikerin zu erlangen und als Fachspezialiserung 'Systemische Gruppendynamik' ausweisen zu können.
Mehr zu SystCert-ZertifizierungSystemische Gruppendynamik verbindet die Lehre sozialer Gruppenvorgänge mit systemischem Denken: im Fokus stehen Wechselwirkungen, Muster und Kontexte – nicht Einzelpersonen isoliert. Systemisches Arbeiten betont Zirkularität, Kontextsensibilität und Mehrperspektivität.
Klassische Gruppendynamik beschreibt Prozesse in Gruppen (Einfluss, Rollen, Normen). Die systemische Variante ergänzt Prinzipien wie Allparteilichkeit (Haltung, die alle Beteiligten ernst nimmt), Hypothesenarbeit und die konsequente Betrachtung des Systems statt „Ursachensuche“ bei Einzelnen.
Teilnehmer bauen Wahrnehmung für Muster aus, werden in turbulenten Situationen handlungssicherer, können Konfliktsysteme professionell bearbeiten und eine reflektierte Leitungsidentität entwickeln. Genau diese Entwicklungsziele sind Kern des Curriculums.
Für Teamführung, Change-Prozesse, Konfliktklärung und Formate mit vielen Stakeholdern – einschließlich Großgruppenarbeit (z. B. World Café). So lassen sich Energie für Veränderung und tragfähige Vereinbarungen mobilisieren.
Für Trainer, Coaches, Berater, Führungskräfte, Fachkräfte aus Pädagogik/Psychologie/Sozialarbeit sowie Personen in Personal- und Organisationsentwicklung – kurz: alle, die Gruppenprozesse lesen und gestalten müssen.
Von systemischer Haltung über Auftragsklärung, zirkuläres Fragen und soziometrische Verfahren bis zu Konfliktsystemik, Großgruppenmoderation, Ethik/Macht und Wirksamkeitsdesign – plus intensive Selbsterfahrung und Supervision.
Akademischer Abschluss oder passende Berufsausbildung/-erfahrung im (psycho-)sozialen oder pädagogischen Feld – sowie die Möglichkeit, während der Ausbildung echte Gruppenleitungen umzusetzen. Einzelfallentscheidungen sind möglich.
Zwei Jahre. Insgesamt 870 Unterrichtseinheiten (davon 70 UE Praxis), mit Blockseminaren (Präsenz oder überwiegend online), Supervision, Intervision, Wahlseminaren und Lehr-Videothek – eng verzahnt von Theorie, Methode und Praxis.
Unter anderem: Hypothesenarbeit, zirkuläre Fragen, Skulptur, Tetralemma, Timeline, Reflecting Team, Live- und Video-Supervision; später Strukturaufstellungen, Reframing, Großgruppenformate. Alles hypothesenbasiert statt „Methodenzirkus“.
Der Leiter wahrt eine Haltung, die Anliegen aller Seiten ernst nimmt und Verständigung ermöglicht – keine „Neutrum-Haltung“, sondern ein aktives Sich-Einlassen auf alle Perspektiven, ohne sich vereinnahmen zu lassen.
Durch engmaschige Supervision (live und per Video), Design- und Mikroanalyse, Praxisprojekte und kollegiale Intervision. Das Ziel: belastbare Interventionen, klare Mandatsführung und reflektierte Professionalität.
Verpflichtend sind 70 UE dokumentierte Gruppenleitungen unter begleitender Supervision; hinzu kommen Fallberichte, ein Reflexionsbericht und Abschlusskolloquium – also reichlich „echte Luft unter den Flügeln“.
Ja. Abschluss „Systemische Gruppendynamik (wispo)“; zusätzlich kann das SystCert-Zertifikat „Systemiker“ mit Spezialisierung Systemische Gruppendynamik erworben werden – ausgerichtet an ISO/IEC 17024 (Personenzertifizierung).
Die Gebühr beträgt insgesamt 7.328 €. Das Systemische Zentrum ist AZAV-zertifiziert; über Bildungs-/Qualifizierungsprogramme sind – je nach Unternehmensgröße und Profil – erhebliche Förderungen bis zu 100 % möglich.
Kombination aus SystCert-Anerkennung, DGSF-Akkreditierung, AZAV-Zulassung, breiter Dozentenbasis und ergänzender Mediathek/Online-Plattform – kurz: Qualität, Vielfalt, Transferstärke.