Nachlese: Workshop am 21.3. in München

Systemische Fragetechniken und Hypothesenbildung – mit Maximilian Sädler

14 Teilnehmer*innen fanden sich zum Workshop ein, der gleichzeitig den Auftakt für ihre Weiterbildung in Systemischer Therapie am Systemischen Zentrum bildete. Interessant war die Zusammensetzung der Gruppe, deren Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Berufen zum Systemischen Zentrum kamen. Angefangen von der Mitarbeiterin im Jobcenter, über Betreuer*innen von Schulkindern, Berater*innen von Obdachlosen und eine Kirchenmalerin bis hin zu Mitarbeiter*innen im Jobcenter, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sowie Jobcoach und Geschäftsführer in der IT-Beratung.

Unser Dozent Maximilian Sädler, der die Teilnehmer*innen durch den Workshop führte, hatte viel Spaß mit der Gruppe, als er die „Monster des Alltags“ vorstellte. Die Bildkarten gaben ihnen zahlreiche Fragen auf: Woher kommt dieser TATENDRANG? Wieso habe ich LIEBESKUMMER? Wie werde ich den STRESS wieder los? Und was will die PEINLICHKEIT von mir? Sie wurden aufgefordert, Gedanken an Ich, Über-Ich und Erbsünde, Archetypen, Karma und den Teufel beiseite zu schieben. Gemeinsam machten sie sich klar: Hinter Zwängen und Getriebensein, dem Tun und Sein stecken die Monster des Alltags!

Monster des Alltags

Die gut gelaunte Gruppe nahm für sich die Techniken Reframing und Hypothesenbildung mit. Kontrovers ging es dagegen bei der Diskussion zu: Wie geht man professionell mit schwierigen Kunden um – wann dürfen oder sollten Berater*innen diese rauswerfen?

Am Ende gaben die Teilnehmer*innen unserem Dozenten noch einen Tipp in puncto Nachhaltigkeit mit auf den Nachhauseweg: Recycelbares Flipchart-Papier einsetzen!

Seminar München