Im Porträt: Phillip Dellmann

Planer, Prozessoptimierer, Dozent

Phillip Dellmann ist für die Lehr- und Zeitplankoordination der Events und der Weiterbildungskurse des Systemischen Zentrums zuständig. Neben der Zeit- und Raumplanung an den derzeit acht Seminar-Standorten – Hamburg, Berlin, Leipzig, Bonn, Frankfurt, Wiesbaden, München und Stuttgart ─ muss Philip die Verfügbarkeit der Dozentinnen und Dozenten im Blick behalten sowie auch deren Reiserouten von einem Standort zum anderen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Weiterbildungen am Systemischen Zentrum durchschnittlich zwei Jahre dauern, man sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft schauen muss, wird schnell klar: Phillips Aufgabe ist komplex.

Vernetztes Denken, strukturiertes Handeln sind unabdingbare Eigenschaften, um nicht den Überblick zu verlieren und gleichzeitig Phillips erklärte Steckenpferde. Und nicht von ungefähr kümmert er sich neben seinen planerischen Aufgaben am Systemischen Zentrum um die Optimierung von Prozessen. Als drittes Aufgabenfeld will sich Phillip die Lehre als Systemischer Berater erschließen: Die entsprechende Qualifikation hat er bereits in der Tasche, will diese aber noch mit einem DGSF-Zertifikat veredeln.
In der Zusammenarbeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen am Systemischen Zentrum ist Phillip vor allem eines wichtig: Verständnis für den anderen und sein Anliegen. „Zuhören, ausreden lassen: Das sind die basalen Elemente einer guten Gesprächskultur“, sagt er. Der Inhalt kann dann auch ruhig mal knackig sein. „Es geht darum, Informationen auszutauschen – und das auf sachlicher Ebene.“ Sich einfach mal Luft machen: Emotionale Ausbrüche sind nicht sein Ding. Am Systemischen Zentrum gefallen im besonders die flachen Hierarchien und die Entscheidungsfreudigkeit: „Das macht das Arbeiten sehr angenehm.“

Bevor der 39-Jährige im September zum Systemischen Zentrum kam, hatte er an einer privaten Hochschule als Studierendenberater gearbeitet, persönliche Studienberatungsgespräche geführt, Infoabende gestaltet und als öffentlicher Repräsentant auf Bildungsmessen fungiert. Geplant und durchgeführt hat er außerdem Workshops wie „Bewerbungstrainings für Studierende“ oder „richtig (gut) präsentieren“. Darüber hinaus war Phillip als Dozent tätig. Als solcher lehrte er nicht nur Kinder- und Jugendliteratur, sondern hielt auch Seminare zum Thema „Kommunikation und Gesprächsführung“; Ergotherapeuten lernten bei ihm neue Sichtweisen für den Umgang mit ihren Klienten kennen.

Zum Systemischen Ansatz fand Phillip bereits während seines eigenen Psychologiestudiums im Rahmen eines Seminars. Die Methode begeisterte ihn. Noch während seines Studium ließ er sich zum Systemischen Berater ausbilden. Ihn interessierte vor allem eins: „Wie schafft man es, in einer professionellen Situation ohne Vorverurteilung auszukommen?“ Am Systemischen Denken gefällt Phillip die wohlwollende Art und die Blickveränderung  ─ weg vom Problem, hin zum Anliegen: „Das bringt zum einen verblüffende Einblicke und versetzt zum anderen die Menschen in Handlungsfähigkeit.“