Im Porträt: Natascha Scholz

Die Beraterin

Sie verleiht dem Systemischen Zentrum eine vernehmbare Stimme – und eine äußerst sympathische dazu. Nastascha Scholz ist Fachberaterin Weiterbildung und ergo für die Beratung der Interessent*innen zuständig. Sie kennt sich aus mit den Inhalten der systemischen Weiterbildungen und weiß, welche Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden müssen. Sie überlegt mit den Anfragenden gemeinsam, was am besten zum aktuellen Beruf oder zum persönlichen Entwicklungswunsch passt, wie das Ganze finanziert werden kann, welche Fördergelder es gibt und wie man den eigenen Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit überzeugen kann. Und sie weiß auch, welche Gründe dafür sprechen, die systemische Weiterbildung beim Systemischen Zentrum zu machen: „Wir sind nicht die Preiswertesten am Markt. Aber unser Qualitätsanspruch ist einfach sehr hoch.“

In seltenen Fällen kommt es aber auch vor, dass Natascha den Interessent*innen empfiehlt, lieber noch ein bisschen abzuwarten mit der Weiterbildung – etwa, wenn noch ein Quäntchen Berufserfahrung fehlt. „Bei uns wird niemand überredet oder beschwatzt!“ . Gerade die komplizierteren Beratungssituationen haben es der Beraterin angetan, die die Herausforderung liebt. Beim Systemischen Zentrum ist die 31-Jährige seit Juli 2017. Vorher hat die Erziehungswissenschaftlerin bei einer gemeinnützigen Stiftung in Hanau gearbeitet, die ein kleines Weiterbildungsinstitut betrieben hat – dort war sie für die komplette Organisation und Abwicklung der Weiterbildungen zuständig.

Den Systemischen Ansatz hat Natascha verinnerlicht – schon bei ihrem früheren Arbeitgeber ist sie auf systemische Weiterbildungen aufmerksam geworden. Natascha meint: „Jeder sollte ein kleiner Systemiker sein. Man lernt einfach viel fürs Leben – vor allem einen positiven Blick auf die Dinge und eine lösungs- und ressourcenorientierte Haltung.“ Am Systemischen Zentrum arbeitet die Beraterin am meisten mit ihrer Beratungs-Kollegin Anja Osafo zusammen. Gemeinsam docken die beiden an die „alten Hasen“ Regine Mohr und Manfred Kroschel an, die dem Systemische Zentrum schon seit Ende der 90er Jahre verbunden sind. Am Systemischen Zentrum schätzt Natascha den sehr offenen, ehrlichen und fairen Umgang aller miteinander. „Auch wenn es uns schon seit mehr als 30 Jahren gibt, herrscht hier eine Mentalität vor, wie sie sonst in Start Up-Unternehmen üblich ist: Dynamisch, agil, engagiert, mit sehr flachen Hierarchien.“ Eine gute Portion Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Selbstorganisation sind am Systemischen Zentrum wichtig. Und das findet Natascha großartig: „Die eigene Verantwortung, die wir uns selbst abverlangen, verleiht uns auch eine enorme Freiheit – inklusive der, auch mal einen Fehler machen zu dürfen.“